GÖRG

Umwelt- und Planungsrecht★★☆☆☆

Bewertung: Die Kanzlei ist im Umwelt- u. Planungsrecht breit aufgestellt, setzt aber regional Schwerpunkte. Innerh. der öffentl.-rechtl. Praxen agieren die lokalen Teams weiterhin vorwiegend unabh. voneinander. Zugenommen hat allerdings die Zusammenarbeit mit angrenzenden Praxisgruppen, wie das Mandat für das Land Sachsen im Zusammenhang mit dem vertragl. vereinbarten Aufbau eines Sondervermögens im Kontext des Kohleausstiegs zeigt. Hier hat sich Görg auch erstmals mit einem prominenten bergrechtl. Thema hervorgetan. Bewegung kam im Frühjahr auch noch mal in das Dauermandat für Trianel, als das Bundesverwaltungsgericht das Urteil des OVG NRW zur Genehmigung für das Kraftwerk Lünen aufhob u. zurückverwies. Während Hamburg sich trotz starker lokaler Konkurrenz, z.B. durch Zenk, eine gute Position bei der Beratung von Infrastrukturvorhaben geschaffen hat, stagniert die Entwicklung in München, wohl auch weil dort in den vergangenen 2 Jahren 2 junge Partner das Team in Richtung einer Boutique verließen.
Oft empfohlen: Dr. Kersten Wagner-Cardenal („langj. Erfahrung, taktisches Geschick“, Wettbewerber), Prof. Dr. Ferdinand Kuchler, Prof. Dr. Ulrich Ramsauer („sehr erfahren im Projektmanagement“, Wettbewerber)
Team: 7 Eq.-Partner, 5 Sal.-Partner, 1 Counsel, 8 Associates
Partnerwechsel: Dr. Julian Nebel (zu Andrea Versteyl)
Schwerpunkte: Planfeststellungsrecht, v.a. im Kraftwerksbau (Energie) zur Anlagengenehmigung (Steinkohle, GuD, Wasserspeicher, Offshorewindkraft), aber auch im klass. Projektentwicklungsgeschäft. Umweltrecht: Natur- u. Artenschutzrecht, Immissionen, auch Beratung an der Schnittstelle zum Vergaberecht u. ÖPP.
Mandate: Land Sachsen zu Vereinbarung über Aufbau eines Sondervermögens von Leag u. Mibrag im Zusammenhang mit Kohleausstieg; Trianel in Revisionsverfahren zu immissionsschutzrechtl. Genehmigung für Kraftwerk Lünen (BVerwG); Niedersächs. Landesbehörde für Straßenbau u. Verkehr als Projektmanager von 6 Planfeststellungsverfahren für den Neubau einer 380-kV-Höchstspannungsleitung sowie in 10 Klagen gg. 7. Bauabschnitt der A39 (BVerwG); Stadt Jülich zu B-Plan für interkommunales Gewerbegebiet; Stadtwerk bauplanungs- u. immissionsschutzrechtl. zu Genehmigung eines Biomassekraftwerks; Müllverwertungsanlage umwelt- u. planungsrechtl. zu Standortsicherung; Stadt Hamburg, u.a. prozessual.
Bitte beachten Sie auch das Kanzleiporträt:
Görg Partnerschaft von Rechtsanwälten10623 Berlin
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