LINKLATERS

Insolvenz und Restrukturierung★★★★☆

Bewertung: Die Praxis hat in der Bankenabwicklung auf EU-Ebene eine Spezialdisziplin gefunden, die sie stetig weiter gestärkt hat. Auch neben der Bankenrestrukturierung war Linklaters für Finanzinstitute tätig, so etwa für die HSH-Nachfolgerin Hamburg Commercial Bank, die sie lfd. zur Restrukturierung u. Verwertung von Immobilienportfolien berät. Insolvenzstreitigkeiten bilden einen weiteren Schwerpunkt, nicht nur aufseiten von Insolvenzverwaltern. Lfd. berät sie etwa Bilfinger zur Abwehr von Haftungsansprüchen durch den Insolvenzverwalter einer Tochtergesellschaft. Die in diesem Mandat federführende Anwältin Dr. Sabine Vorwerk ist in diesem Jahr in die Partnerriege aufgestiegen. Die Ernennung ist ein Bekenntnis der Kanzlei zum Restrukturierungsgeschäft. Die gute Vernetzung der Praxisgruppen böte der Einheit allerdings die Möglichkeit, sich abseits von Spezialdisziplinen fachl. auch breiter aufzustellen.
Stärken: Grenzüberschr. Finanzrestrukturierungen.
Oft empfohlen: Dr. Sven Schelo
Team: 2 Partner, 1 Counsel, 5 Associates
Schwerpunkte: Beratung von Banken (insbes. dt. u. internat. Großkreditgeber u. Investmentbanken), Investoren u. Gläubiger zu finanziellen Restrukturierungen. Abwicklung von Finanzinstituten, insbes. in der EU, mit starkem bank- u. aufsichtsrechtl. Bezug. Prozess- u. insolvenzrechtl. Mandate.
Mandate: KfW zu Zwischenfinanzierung der Air-Berlin-Gruppe; Hamburg Commercial Bank lfd. zu Restrukturierung u. Verwertung von Immobilienportfolios; LNC Property Group zu insolvenzrechtl. Streitfragen mit Hotelbesitzer; Bilfinger zu Abwehr von Haftungsansprüchen des Insolvenzverwalters einer Tochtergesellschaft.
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