OPPENHOFF & PARTNER

Arbeitsrecht★★☆☆☆

Bewertung: Viel Energie hat Oppenhoff in den vergangenen Jahren aufgewandt, um ein Profil für eine eigenständige Arbeitsrechtspraxis zu bilden – nun erntet die Kanzlei die Früchte: Vor allem beeindruckt es, wie sich die jungen Partner neben dem etablierten Wurth positionieren. Kern des Geschäfts bleiben Restrukturierungen, zunehmend im Zusammenhang mit neuen Arbeitsformen oder Transfergesellschaften. Daneben zahlt sich jetzt aus, dass Oppenhoff sehr darauf geachtet hat, ihre Partner zu spezialisieren. Zudem ist das Team eng mit den anderen Praxen der Kanzlei vernetzt, sei es mit der weiterhin starken M&A-Praxis bei Transaktionen oder an der Schnittstelle zum IT-Recht. Dass es den Arbeitsrechtlern nun auch gelang, bei Versicherern besser Fuß zu fassen – einer Branche, in der andere Oppenhoff-Teams bereits gut verdrahtet sind –, stärkt die kanzleiinternen Bande noch weiter.
Stärken: Unternehmensmitbestimmung bei ausl. Firmenmüttern.
Oft empfohlen: Dr. Gilbert Wurth, Dr. Alexander Willemsen, Kathrin Vossen („sehr kompetent, zielorientiert u. kollegial“, Wettbewerber), Jörn Kuhn
Team: 2 Eq.-Partner, 4 Sal.-Partner, 4 Associates
Schwerpunkte: Umf. Beratung von vielfach dt. Töchtern internat. Unternehmen, Restrukturierungen, Tarifrecht. Zunehmend Datenschutz mit den IT-Experten.
Mandate: Emons bei Betriebsschließung einer Tochtergesellschaft; Onlineplattform bei sozialvers.-rechtl. Überprüfung des Geschäftsmodells; Nederman Holding bei Kauf von Luwa Air Engineering; UL bei Restrukturierung des Vertriebs; lfd. 3i Deutschland, Adient, Finanz Informatik, Rimowa, Mylan Healthcare, Ineos.
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