KPMG Law

Sachsen★★★★☆

Bewertung: Die beiden sächs. Büros der Big-Four-Anwaltskanzlei sind dabei, ihren jew. Kurs fortzusetzen. Während das Profil des Dresdner Büros von jeher regional geprägt ist, was sich insbes. im Gesellschaftsrecht u. bei Transaktionen zeigt, entwickelt sich Leipzig immer mehr zu einem Kompetenzzentrum für bundesw. Belange innerh. von KPMG Law. Dies wird nicht nur daran deutlich, dass der Leipziger Standortleiter auch als bundesw. Co-Head die Legal-Tech-Aktivitäten der Anwaltsgesellschaft verantwortet. Tatsächl. werden von Leipzig aus mittlerw. eine Reihe von Rechtsabteilungen bei Fragen des Legal Project Management beraten – einem der strateg. Zukunftsfelder bei KPMG Law schlechthin. Umsatztreiber bleibt jedoch wohl noch einige Zeit die Vertretung von VW bei div. Dieselklagen, wo die KPMG-Büros in Dresden, Leipzig, Hamburg u. Berlin eng zusammenarbeiten. Hinkefuß der Strategie: Ändert sich die Aufstellung in Leipzig nicht, wird die Wahrnehmbarkeit des Büros im sächs. Markt naturgemäß klein bleiben.
Stärken: Prozessführung.
Oft empfohlen: Dr. Matthias Aldejohann („fachl. überragend, reibungslose Zusammenarbeit, seriös, kollegial u. menschlich ungeheuer angenehm“, Mandant)
Team: Dresden: 1 Eq.-Partner, 3 Sal.-Partner, 7 Associates, 3 Projektanwälte; Leipzig: 1 Eq.-Partner, 4 Sal.-Partner, 5 Associates, 4 Projektanwälte
Schwerpunkte: Gesellschaftsrecht/M&A, Prozessführung. In Dresden zudem: Immobilien-, Bau-, Vergabe-, Arbeitsrecht. In Leipzig zudem: Kapitalmarkt-, Investment-, Versicherungsaufsichtsrecht.
Mandate: Prozessrecht: VW-Konzern bei Abwehr von Dieselklagen; BMVI u. Land Niedersachsen bei Streit um PPP-Projekt A1. M&A: WaCo Gerätetechnik bei Verkauf an Wickeder Westfalenstahl; Contek IBC-Service bei Verkauf an ein Schweizer Unternehmen. Baurecht: Wasserstraßen- u. Schifffahrtsamt Brunsbüttel bei Bauvorhaben 5. Schleusenkammer NOK Schleusen Brunsbüttel (Investitionsvolumen: €485 Mio); Berliner Verkehrsbetriebe bei Bauvorhaben „Usedomer Straße“ (Projektvolumen: €50 Mio). Bankrecht: Ostsächs. Sparkasse, Commerzbank, Sparkasse Elbe-Elster, jew. bei Prozessen; EU-Kommission bei Report über die Funktionsweise der Bestimmungen der „Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds“.
Bitte beachten Sie auch das Kanzleiporträt:
KPMG Law mbH10785 Berlin
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