Schultz-Süchting

Presse- und Äußerungsrecht★★★☆☆

Bewertung: Beeindruckt beobachten Wettbewerber, wie sich die Hamburger Kanzlei als Verlagsberaterin im Presse- u. Äußerungsrecht zu einer festen Größe entwickelt. Das liegt nicht zuletzt an den zahlr. Verfahren, die sie für die Rechtsdurchsetzung der Medienhäuser bis in die obersten Instanzen bringt u. dadurch den Markt beeinflusst. An vorderster Front steht dafür Hauptmandantin Spiegel: Durch die Verfassungsbeschwerde zu prozessualer Waffengleichheit vor Gericht erreichte das Team um den erfahrenen Srocke mehr Transparenz für Verlage im einstweiligen Verfügungsverfahren, was die Prozessabläufe der Pressekammern nachhaltig verändern wird. Die Kanzlei erstritt mehr Rechte für die Verlage: für Spiegel Online bspw. im Gemeinschaftsprojekt mit dem Recherchenetzwerk Correctiv in einer Vielzahl äußerungsrechtl. Verfahren wg. Datenjournalismus. Daneben tritt die Kanzlei immer wieder für div. Publikationen aus dem Hause Springer in den Ring, zuletzt etwa für Computer Bild im Streit mit Jan Böhmermann wg. der Verwendung von Fotos (BGH).
Oft empfohlen: Dr. Marc-Oliver Srocke („bewegt viel in der Branche“, Wettbewerber; „einer der Besten in der Branche“, Mandant)
Team: 2 Eq.-Partner, 1 Counsel, 2 Associates
Schwerpunkte: Verlagsberatung, häufig in Grundsatzverfahren.
Mandate: Verfassungsbeschwerde wg. Verletzung der prozessualen Waffengleichheit (BVerfG); Spiegel u. Recherchenetzwerk Correctiv in äußerungsrechtl. Verfahren zu Datenjournalismus; MDR in Unterlassungsverfahren gg. armen. Botschafter wg. Verdachtsberichterstattung; Spiegel TV gg. Wiesenhof zu verdeckter Recherche; Spiegel Verlag u.a. zu ‚Ronaldo-Beschluss‘ vor BVerfG; lfd.: Spiegel-Gruppe (Der Spiegel, Manager Magazin, Spon, Spiegel TV), Axel Springer (Computer Bild, u.a. gg. Böhmermann wg. der Verwendung von Bildnissen (BGH); Bilanz Wirtschaftsmagazin).
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