Gleiss Lutz

Bank- und Bankaufsichtsrecht★★☆☆☆

Bewertung: Die Bankaufsichtsrechtspraxis bindet regelmäßig Teams aus den Bereichen M&A, Steuer- u. Arbeitsrecht in die Mandate ein, etwa bei der Mitarbeit an der Restrukturierung der NordLB, die sie in der Wahrnehmung der Wettbewerber weiter voranbrachte. Den Wechsel eines Counsels kompensierte das Team im September 2018 mit dem Zugang eines Sal.-Partners von Herbert Smith Freehills, der gleich bei mehreren Mandaten in Erscheinung trat, so bei der Beratung von Stifel Nicolaus Europe beim Kauf der MainFirst Bank. Zudem demonstrierte das Team, dass es sich eng an jüngsten Marktentwicklungen orientiert, etwa bei der Frage der aufsichtsrechtl. Einordnung von Token. Dazu gesellten sich mehrere Mandate im Brexit-Kontext, bei denen sie div. Erlaubnisverfahren für ihre Mandanten über die Bühne brachte.
Stärken: Enge Anbindung an die starken M&A-, Gesellschaftsrechts- u. Insolvenz-/Restrukturierungspraxen.
Oft empfohlen: Dr. Maximilian von Rom („sehr produktbezogen, macht gute Arbeit“, Wettbewerber)
Team: 4 Eq.-Partner, 2 Sal.-Partner, 1 Counsel, 1 Associate, 1 of Counsel
Partnerwechsel: Dr. Timo Bühler (von Herbert Smith Freehills)
Schwerpunkte: Transaktionen im Bankensektor, institutsbez. Aufsichtsrecht inkl. Vergütungsfragen, Compliance-) u. Geldwäschethemen, umfangr. Restrukturierungen. In Frankfurt gemeinsame Regulierungsgruppe mit Chiomenti (Italien), Cuatrecasas (Spanien/Portugal) u. Gide (Frankr.).
Mandate: NordLB bei Verkauf eines Schiffsportfolios; Stifel Nicolaus Europe bei Kauf MainFirst Bank; Gnosis zur aufsichtsrechtl. Einordnung von Token; Quadriga Asset Managers bei Luxemburger Fonds. Lfd.: Bawag, Ontario Teachers‘ Pension Plan.
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