Gibson Dunn & Crutcher

Private-Equity-Transaktionen (Large-Cap)★★★☆☆

Bewertung: Dass die Transaktionspraxis personell relativ klein ist, macht die Dealbilanz unvermeidl. volatil – zuletzt wies die Kanzlei in M&A mehr abgeschlossene Deals vor als in PE. Dennoch beneiden viele Wettbewerber die langj. Beziehungen der Frankfurter Mannschaft zu Large-Cap-Häusern wie OEP oder Lone Star, die die Anwälte nun auch z.B. nach Frankreich exportiert haben. Der bekannteste PE-Partner ist nach wie vor Oberbracht, doch gehören PE-Deals mittlerweile bei fast allen Corporate-Partnern zum Alltag – auch bei Reinhardt, der trad. v.a. für öffentl. Übernahmen bekannt ist. Schrittweise wächst auch der Mandantenstamm, zuletzt etwa um Triton. Weiteres Potenzial bietet der Mid-Cap-Markt, zu dem die Praxis in der Vergangenheit kaum Zugang hatte. Dies beginnt sich mit Transaktionen z.B. für Capvis u. Platinum zu ändern. Eine wertvolle Ergänzung bei Deals aller Größenordnungen ist die in den letzten Jahren aufgebaute Finanzierungspraxis.
Stärken: V.a. Large-Cap-Transaktionen. Sehr starke US-Praxis.
Oft empfohlen: Dr. Dirk Oberbracht, Dr. Wilhelm Reinhardt (v.a. öffentl. Übernahmen)
Team: 5 Partner, 8 Associates, 1 of Counsel
Schwerpunkte: Neben Large-Cap-, zunehmend Mid-Cap-Transaktionen u. komplexe Add-on-Deals.
Mandate: OEP bei Kauf von Alltub; OEP/SGB-SMIT bei Kauf von BCV sowie Powertech Transformers; Triton bei Beteiligung an Deutscher Radiologie Holding; regelm. Lone Star, Platinum, Capvis.
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