Posser Spieth Wolfers & Partners

Umwelt- und Planungsrecht★★★★☆

Bewertung: Der Freshfields-Spin-off hat bereits ein Jahr nach seiner Gründung gezeigt, dass er im Umwelt- u. Planungsrecht zu den Spitzeneinheiten gehört. Mandanten wie Amprion, Covestro u. Scandlines, die seit vielen Jahren auf Freshfields gesetzt haben, sind in die neue Kanzlei gefolgt. Die Fährgesellschaft setzte für ihre 3 Klagen gg. den Planfeststellungsbeschluss zur Fehmarnbeltquerung auf ein Team um Posser. Viel Zeit wendet das wachsende Team aus Düsseldorfer u. Berliner Anwälten auch beim gepl. Ausstieg aus der Braunkohle auf, wo RWE neben Redeker insbes. bei strateg. Fragen auf PSWP setzt. Insbes. Spieth verfügt wg. seiner langj. Arbeit für die Lausitzer u. Mitteldt. Bergbauverwaltungsgesellschaft über viel Erfahrung bei der rechtl. komplexen Stilllegung u. Sanierung von Tagebauen. Zuletzt verhandelte er auf dieser Grundlage für Leag u. Milbrag die öffentl.-rechtl. Sanierungsverträge mit Sachsen u. Sachsen-Anhalt. Nun folgt der Kohleausstieg im Rheinland. Aber auch die Beziehung zur chem. Industrie baut die Kanzlei aus: Neben der gutachterl. Arbeit für einen Industrieverband zu den Auswirkungen eines Klimaschutzgesetzes vertritt sie Solvay in einem Prozess wg. einer Grundwasserverschmutzung. Mit Mandanten wie den Berliner Wasserbetrieben u. BS Energy entwickelt darüber hinaus Wollenschläger seine Beratung rund um das Thema Wasser weiter, der daneben an der Seite von Wolfers auch die bekannte Beratung im produktbez. Umweltrecht für Kfz-Hersteller (Verkehrssektor) begleitet.
Stärken: Hohes Marktverständnis u. Einbettung in ein gr. Netzwerk von verbliebenen u. ehem. Freshfields-Anwälten.
Oft empfohlen: Dr. Herbert Posser („außerordentl. hohe Beratungsqualität“, Mandant), Dr. Wolf Spieth, Dr. Benedikt Wolfers, Niclas Hellermann („guter Experte“, Mandant), Dr. Burkard Wollenschläger, Katja Schramm („herausragende Arbeit“, Mandant)
Team: 5 Eq.-Partner, 14 Associates
Schwerpunkte: Umwelt-, Planungs- u. Produktrecht mit allen dazugehörigen Rechtsmaterien (u.a. Bodenschutz-, Wasser-, Naturschutz-, Altlasten-, UVP-Recht, Störfall-, Immissions-, Atomrecht, UN ECE, REACH), auch Anstalts- u. Verfassungsrecht. Internat. Betrachtung des Öffentl. Rechts bzw. Regulierung; viel Prozesserfahrung. Sektorexpertise: Verkehrssektor, Energiewirtschaft u. produzierende Industrie.
Mandate: RWE zu Kohleausstieg im rhein. Braunkohlerevier; Leag u. Mibrag zu Aufbau eines Sondervermögens für den Braunkohletagebau in Sachsen u. Sachsen-Anhalt; Solvay wg. Schadensersatzansprüchen von Wasserwerken am Neckar; Scandlines zu Klage gg. Fehmarnbeltquerung; Airbus umweltrechtl., u.a. zu REACH; Braunkohleverbände u. -unternehmen, u.a. DEBRIV u. Euracoal wg. Klage gg. BVT-Merkblätter für Großfeuerungsanlagen; VW, u.a. in div. Verfahren gg. die Deutsche Umwelthilfe, etwa zur Zulässigkeit einer Klage gg. die EC-Typengenehmigung nach dem Umweltrechtsbehelfsgesetz; Berliner Wasserbetriebe gg. Brandenburg wg. Wassergebühren; BS Energy zur Abwasserentsorgung; Amprion bei der Planung einer 380-kV-Höchstspannungsleitung; lfd.: Covestro u.a. CO-Pipeline, RWE in zahlr. Projekten, Lausitzer u. Mitteldt. Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) zu Stilllegung von über 200 Braunkohletagebauen; Industrieverband gutachterl. zum Klimaschutzgesetz.
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