Freshfields Bruckhaus Deringer

Datenschutz★★★★☆

Bewertung: In der Marktwahrnehmung ist die datenschutzrechtl. Beratung von FBD in erster Linie geprägt von großen Transaktionen, in denen – je technikgetriebener sie sind – der Datenschutz eine immer größere Rolle einnimmt. Zwar sind die hochvol. Deals für das Geschäft der Praxis nicht wegzudenken, es greift aber deutl. zu kurz, sie darauf zu reduzieren. Dabei hatten Wettbewerber wie White & Case das Thema deutl. früher auf dem Schirm, aber FBD wäre nicht FBD, wenn sie nicht – einmal eine Relevanz erkannt – eine Strategie zum Aufbau eines Geschäfts auf die Füße stellt u. konsequent umsetzt, was angesichts ihrer Größe umso bemerkenswerter ist. Das beweist sie v.a. in den Megamandaten von VW u. Audi, in denen sie neben der Dieselthematik weitreichende andere datenschutzgetriebene Projekte berät sowie zuletzt bei der Mandatierung durch Marriott wg. einer umfängl. Datenpanne. Und auch in die Phalanx von White & Case u. WilmerHale bei der gerichtl. Vertretung von Facebook brach sie ein u. vertrat die Plattform im Zuge des Verfahrens um ein Bußgeld wg. des NetzDG.
Stärken: Ww. Netzwerk, enge Anbindung an Transaktions- u. Compliance-Praxis.
Team: 5 Partner, 19 Associates
Schwerpunkte: Datenschutzrechtl. Projekte, oft mit ww. Rollout; breite Branchenabdeckung; enge Zusammenarbeit mit M&A, Arbeitsrecht, Compliance, IT-Praxis.
Mandate: VW zu DSGVO, zu Digitalprojekten u. datenschutzrechtl. zu Diesel; Audi datenschutzrechtl. u. zu Digitalprojekten; Marriott Hotel zu Datenpanne; Royal Caribbean zu ww. Datenschutz-Compliance-Programm; RTL2 zu Blockchain; Allianz SE datenschutzrechtl. zu Digitalisierung der HR in 50 Ländern; Healthcare-Untern. wg. Datenschutzvorfall in App in 30 Ländern; HCOB datenschutzrechtl. zu Privatisierung; CME umf. zu Datenschutz-Compliance; Freudenberg bei Verkauf der IT-Sparte an Syntax; Facebook im Verfahren wg. Bußgeld zum NetzDG.
  • Teilen