Vangard

Arbeitsrecht★★★★☆

Bewertung: Ihre Anwälte beherrschen die gesamte Klaviatur des Arbeitsrechts. Wettbewerber zeigen sich regelm. erstaunt über Vangard, denn die Arbeitsrechtsboutique entspricht nicht dem Modell, das vielen als Erfolg versprechend gilt: Sie ist rasant gewachsen u. lehnt zentrales Management weiter ab. Ihre Standorte integrieren die Partner aus Überzeugung nicht u. den Full-Service-Wunsch ihrer Mandanten bedient Vangard über die enge Zusammenarbeit mit anderen Boutiquen bzw. auf internat. Ebene mit der zuletzt in Europa stark expandierenden US-Kanzlei Littler Global. Gerade dieser Ansatz zieht viele Arbeitsrechtler an, was ihr regelm. Kandidaten für ihr personelles Wachstum beschert: So gelang es Vangard nun auch, ihr schon länger angekündigtes 5. dt. Büro zu eröffnen, diesmal in Frankfurt mit einem Team von Kliemt. Trotz ihrer finanziell eigenständigen Standorte arbeiten die Teams eng zusammen, was zum Ausbau einiger zentraler Kanzleimandate geführt hat, bspw. in der Pharma- u. Konsumgüterbranche sowie im Versicherungssektor. Über den von Vangard gesteuerten Ausbau des Littler Global-Netzwerks ist sie zunehmend interessant für US-Verweisgeschäft, u. umgekehrt ist Vangard der Einstieg bei einem Dax-Unternehmen für internat. Themen gelungen. Wettbewerber loben die Boutique als „dynamisch, pragmatisch u. effizient“. Die 11 Vollpartner der Kanzlei organisieren ihre standortübergr. Managementthemen, bspw. die Mandatsbearbeitung u. -abrechnung, bislang ohne großes Regelwerk – sie werden aber zwangsläufig an einen Punkt kommen, an dem diese Art des Managements zu zeitaufwendig wird.
Stärken: Führungskräfteberatung, Branchenexpertise bei IT-Unternehmen u. Fußballvereinen.
Oft empfohlen: Dr. Stefan Röhrborn, Dr. Frauke Biester-Junker, Dr. Thomas Griebe, Dr. Rajko Herrmann, Dr. Matthias Kast („sehr erfahren, schnell u. jurist. einwandfrei“, Wettbewerber über beide), Dr. Sebastian Maiß („zielorientiert, kompetent u. kollegial“, „erfahren u. pragmatisch“, Wettbewerber), Sebastian Juli („versierter Problemlöser“, Wettbewerber), Dr. Alexander Bartz („hohe fachl. Kompetenz, kollegial, zielorientiert u. angenehm im Umgang“, Wettbewerber), Peter Hützen („jurist. voll auf der Höhe“, „kompetent u. angenehm“, Wettbewerber)
Team: 11 Eq.-Partner, 13 Sal.-Partner, 25 Associates
Partnerwechsel: Christoph Crisolli, Peter Hoppenstaedt (beide von Kliemt)
Schwerpunkte: Neben der Dauerberatung, z.T. als ausgelagerte Personalabteilung, kollektivrechtl. Projektgeschäft wie Restrukturierungen, Outsourcing u. Personalabbau sowie AÜG. Zudem Führungskräfte, seltener ltd. Angestellte. Auch Begleitung von Transaktionen u. SE-Umwandlungen. Know-how in Luftfahrt-, See- u. Kirchen- sowie Insolvenzarbeitsrecht; Branchenschwerpunkte bei IT-Unternehmen u. Krankenhäusern.
Mandate: Accor Invest Deutschland lfd., u.a. bei Hotelschließung; Axa Services, u.a. bei Outsourcing; Birkenstock lfd., u.a. bei Restrukturierung; C&A bei strateg. Neuausrichtung; Cinemaxx Entertainment in Prozess wg. Mitbestimmung bei Twitter; Ev. Kirche/Ev. Werk für Diakonie in Prozess Kirchenzugehörigkeit als Einstellungsvoraussetzung; Faurecia bei div. Restrukturierungen; lfd. AstraZeneca, Dachser.
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