HENGELER MUELLER

Energiewirtschaftsrecht: Regulierung★★★★☆

Energiesektor: Transaktionen/Finanzierung★★★★★

Bewertung: Im Energiesektor prägt die Kanzlei den Markt, weil sie M&A-Exzellenz mit regulator. Stärke kombiniert. Bei nahezu allen gr. Transaktionen berät sie namh. Mandanten wie Copenhagen Infrastructure Partners, Ørsted, Fortum oder Innogy. Neues Transaktionsgeschäft brachten zuletzt wieder die Berliner Offshorespezialisten um Böhm in die Kanzlei. Zentrale Fragen für die Zukunft des dt. Energiemarktes stellen sich weiterhin im Rahmen der Mandate Innogy u. Fortum, in denen Hengeler praxisübergreifend tätig ist. Insbes. Fortum setzt bei der Übernahme von Uniper auf die Regulierungskompetenz der Praxis. Regelm. flankiert ein 3-köpfiges Team um Uwer die gesellschaftsrechtl. Kernberatung für die Mandantin. Wettbewerber wie Freshfields, Linklaters oder Allen & Overy können eine ähnl. Beratungstiefe nicht bzw. nicht mehr bieten. Dass die Regulierungspraxis der Kanzlei alles andere als ein Anhängsel der M&A-Spezialisten ist, belegen die zahlr. Prozesse, in denen sie den Übertragungsnetzbetreiber Tennet vertritt. Wg. des Mustercharakters war die Abwehr einer Entschädigungsklage eines Offshorewindparkbetreibers wg. der verspäteten Netzanbindung 2er Offshorewindparkbetreiber ein gr. Erfolg.
Oft empfohlen: Dr. Dirk Uwer, Dr. Nicolas Böhm („hohe Präsenz im Markt“, Wettbewerber), Dr. Henning Bälz, Dr. Jörg Meinzenbach („kluger Kopf“, Wettbewerber)
Team: 14 Partner, 3 Counsel
Schwerpunkte: Gesellsch.recht u. M&A, Kartellrecht inkl. Energievertragsrecht (Lieferverträge, Schiedsverfahren); regulator. Praxis transaktionsbegl., aber auch eigenständig: Kompetenz u.a. in EEG-, KWK-, Netzzugangsfragen; viel Erfahrung mit regulator. Verfahren auch mit Bezügen zum Verfassungsgsrecht. Außerdem: leitungsbez. Umwelt- u. Planungsrecht inkl. Bergrecht.
Mandate: Tennet, u.a. zu Klage gg. Trianel wg. verspätetem Netzanschluss eines Offshorewindparks, gg. Uniper zur Stilllegung eines systemrelevanten Kraftwerks u. in EU-Kartellverfahren zu dt.-dän. Übertragungskapazitäten; Copenhagen Infrastructure Partners beim Verkauf des Offshorewindparks Veja Mate; Fortum Oyj bei Übernahme von Uniper; Innogy bei der Neuordnung der dt. Energiewirtschaft; MVV beim Anteilskauf an EnBW; DZ Bank zu Green Bond als Finanzierungstool für Onshorewindprojekte; Ørsted u. Fred Olsen lfd. zu Transaktionen; europ. Gasversorger zu Gasspeicherverträgen.
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