Bremen: Die Ruhe vor dem Sturm

Das wirtschaftliche Umfeld in Bremen war eher von unschönen Nachrichten geprägt. So scheint das Projekt Offshoreterminal nach einem Gerichtsurteil vom Tisch. Fast zeitgleich meldete die Airline Germania Insolvenz an – das traf auch den Bremer Flughafen hart. Schon zuvor verabschiedete sich der Großhändler Unimet in die Pleite.

Doch es gab auch Lichtblicke: So greift die bremische DMK nach Alete. Doch wieder mandatierten die Unternehmen bei derartigen Großprojekten keine Bremer Anwälte. Anders sah das bei der Rekommunalisierung der Abfallwirtschaft aus, an der Büsing Müffelmann & Theye maßgeblich beteiligt war, und bei den Streitigkeiten rund um die Kieserling-Stiftung, bei denen Dr. Schackow & Partner eine wichtige Rolle spielt.

Innerhalb des Marktes blieb es im Vergleich zum Vorjahr ruhig. Kanzleien wie Ahlers & Vogel, Blaum Dettmers Rabstein, Büsing Müffelmann & Theye oder S2H Ströver Strohkirch Hardt nutzen die Zeit relativer Ruhe und Stabilität dafür, interne Strukturen zu verbessern und strategische Überlegungen voranzutreiben. Es ist noch immer ein schleichender Prozess, aber allmählich entwickelt auch der noch immer sehr familiäre Anwaltsmarkt in der Hansestadt mehr Profil.

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