HOFFMANN EITLE

Marken- und Designrecht★☆☆☆☆

Bewertung: V.a. aufgr. ihrer umfangr. formellen Markenpraxis ist die gemischte IP-Kanzlei eine im Markt anerkannte Adresse. Daneben wartet sie mit einer eigenen internat. Aufstellung auf. Aus dem Markenmanagement ergeben sich oft einstweilige Verfügungen u. Abmahnungen, hier gelten die Rechtsanwälte als sehr erfahren. In prominenten Prozessen ist sie hingegen deutl. seltener zu sehen als Wettbewerber wie Vossius u. Grünecker. Das Herz der Praxis schlägt im Münchner Stammbüro, daneben engagiert sich eine Counsel in D’dorf im Soft-IP. Einen Verlust musste HE Anfang 2020 mit dem Abgang der Sal.-Partnerin Wenninger-Lenz hinnehmen, da mit ihr auch namh. Mandanten insbes. aus der Möbelbranche wechselten.
Stärken: Markenverwaltung, namh. internat. Mandantenstamm (v.a. Japan, USA, GB).
Oft empfohlen: Wedig Baron von der Osten-Sacken („großartiger IP-Rechtler u. sehr kollegial“, Wettbewerber)
Team: 2 Eq.-Partner, 1 Counsel, 4 Associates
Partnerwechsel: Angela Wenninger-Lenz (zu df-mp)
Schwerpunkte: Trad. gr. formelle Markenpraxis, häufig mit Folgeprozessen. Umf. Betreuung in Markenangelegenheiten durch Rechtsanwälte, daneben auch Designrecht u. UWG. Beratung bei Due Diligences für M&A-Kanzleien. Sehr anerkannte Patentpraxis. Eigene Markenanwälte in Madrid u. Mailand.
Mandate: Chin. Hersteller von Kfz-Analysegeräten in markenrechtl. Verletzungsprozess gg. dt. Autobauer; Aiwa Co. in Markenstreit mit Aiwa Corp.; Berger Bau in Markenstreit mit poln. Wettbewerber; DeMert Brands bei Neuanmeldungen; Ushio Denki Kabushiki Kaisa zu Markenverwaltung.
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