FRESHFIELDS BRUCKHAUS DERINGER

Umwelt- und Planungsrecht★★★☆☆

Produktbezogenes Umweltrecht/Regulierung★★★★☆

Bewertung: Die Kanzlei berät im anlagen- u. im produktbezogenen Umweltrecht v.a. in grenzüberschreitenden Konstellationen. Ihre sehr guten Kontakte in die Kfz-Industrie brachten ihr zuletzt Mandate 2er Zulieferer ein, die zu erhöhten Bleimengen in Fahrzeugbauteilen u. bei Produktrückrufen auf FBD setzten. Solche Fälle von Produkt-Compliance, auch bzgl. Lieferketten etwa im Umfeld von Kosmetika u. Spielzeug, gewinnen in der Praxis weiter an Bedeutung, insbes. an der Schnittstelle zum Strafrecht. Ähnlich wie DLA u. Hogan Lovells wissen die FBD-Mandanten das gut funktionierende ww. Netzwerk zu schätzen, was bei grenzüberschr. Produktrückrufen sowie Abstimmungen mit Behörden von großem Vorteil ist. Gleiches gilt für länderübergr. Transaktionen u. Umstrukturierungen etwa von Industrieparks, die die dt. Praxis u.a. umweltrechtl. etwa mit Blick auf Altlastenproblematiken begleitet. Wie zuletzt beim Kauf des traditionsreichen Desinfektionsmittelherstellers Schülke durch EQT stehen dabei häufig auch komplexe genehmigungsrechtl. Fragen im Raum.
Stärken: Internat. Betrachtung des Öffentl. Rechts, enge Vernetzung der öffentl.-rechtl. Partner, auch mit anderen Praxisgruppen u. mit ausl. Standorten der Kanzlei.
Oft empfohlen: Dr. Juliane Hilf, Prof. Dr. Marcel Kaufmann, Dr. Michael Ramb
Team: 3 Partner, 20 Associates
Schwerpunkte: Fokussierung auf umwelt- u. planungsrechtl. relevante Transaktionen u. Umstrukturierungen sowie umweltrechtl. Risikomanagement in den Bereichen Anlagen u. Produkte. Hohe Kompetenz im internat. Umweltrecht (Informations-, Immissionsschutz-, Wasser-, Produkt- u. Abfallrecht, etwa CE-Kennzeichnung, BatterieG, bei Transaktionen u. im Gebührenrecht). Ergänzend: Verwaltungs- u. Verfassungsrecht.
Mandate: Kfz-Hersteller umwelt- u. abfallrechtl. wg. Verwendung von Fahrzeugbauteilen mit erhöhten Bleiwerten; ww. tätiges Handelsunternehmen europaw. umweltrechtl. zu Lieferketten u. Produkten; Kfz-Hersteller zur CO2-Neutralität; internat. Chemieunternehmen zu abwasserrechtl. Fragen; Sprengstoffunternehmen zu Sanierung u. Stilllegung eines Betriebsgrundstücks; Audi, VW, u.a. umweltrechtl. bei ww. Koordinierung aller Klagen von Umweltschutzorganisationen; Investmentfonds bauplanungs- u. umweltrechtl. bei Kauf eines Immobilienportfolios.
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