WEICKMANN & WEICKMANN

Patentprozesse/Patentanwälte★★☆☆☆

Bewertung: Die Münchner Patentanwaltskanzlei ist bekannt für ihre Beteiligung an Verletzungsprozessen um elektronische u. mechanische Patente. Diese führen die Patentanwälte zusammen mit externen Rechtsanwälten, z.B. von Klaka. Ihr wohl bekanntestes Prozessmandat kommt nach wie vor aus der Mechanik, denn seit vielen Jahren streitet sie immer wieder für Sram um innovative Fahrradkomponenten. Aber auch eine Auseinandersetzung um Spezialdübel für Fischerwerke zeigt, dass die Patentanwälte in der Regel zu komplexen Themen für technologiestarke Mittelständler unterwegs sind. Davon unterscheidet sich die Prozessarbeit bei Chemie-, Biotech- und Pharmapatenten erheblich: Hier führen die Patentanwälte seltener Verletzungsverfahren, sind aber sehr intensiv in EPA-Einsprüchen u. Nichtigkeitsklagen aktiv, bspw. für einen frz. Pharmakonzern u. Bayer. Intensiv ficht die Kanzlei zudem für einen Tabakkonzern gg. E-Zigarettenpatente von div. Wettbewerbern.
Stärken: Patent-Prosecution mit breitem techn. Spektrum. Prozesse, v.a. zur Mechanik.
Oft empfohlen: Dr. Volker Jordan („sehr gute Arbeit“, Mandant), Dr. Wolfgang Weiß („sehr gut bei Biotech- u. Pharmapatenten“, Wettbewerber; beide Patentanwälte)
Team: 26 Patentanwälte
Schwerpunkte: Viel Patent-Prosecution mit breitem techn. Spektrum. Nichtigkeits- u. Einspruchsverfahren. Verletzungsprozesse gemeinsam mit externen, im Markenrecht u. Soft-IP durch eigene Rechtsanwälte.
Mandate: Prozesse: Fischerwerke um Spezialdübel; Sram um Fahrradkomponenten; Fränkische Industrial Pipers um Rohrverbindung; Oberlap regelm. zu Sport- u. Outdoorausrüstung; TCI um LEDs; regelm. Prozesse für Bayer (öffentl. bekannt); Einsprüche u. Nichtigkeitsverfahren für frz. Pharmakonzern; Einsprüche für Tabakkonzern um E-Zigaretten.
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