WUESTHOFF & WUESTHOFF

Patentprozesse/Patentanwälte★★★☆☆

Bewertung: Die Münchner Patentanwaltskanzlei hat eine starke u. technisch breit ausgerichtete Prosecution-Praxis, aber auch einen ausgeprägten streitigen Schwerpunkt. Bei Pharma- u. Biotechpatenten ist sie v.a. in großen Einspruchsverfahren vor dem EPA um wichtige Wirkstoffe aktiv. Häufig sind dies Strohmannklagen gg. Wettbewerberpatente. Ihre Expertise bei chem. Patenten u. zu Konsumgütern unterstreicht sie mit der umfangr. Arbeit für Colgate-Palmolive. In Verletzungsverfahren sind die Patentanwälte dagegen ganz überw. mit Mobilfunkverfahren beschäftigt. So vertritt W&W zusammen mit externen Rechtsanwälten LG in mehreren Verfahren gg. Verwerter. Auch für Asus ist Katérle in einem großen Streitkomplex präsent. Trotz dieser Kompetenz ist es der Kanzlei bislang nicht gelungen, für Connected-Cars-Klagen mandatiert zu werden. Die Kombination aus der Erfahrung bei Mobilfunkprozessen u. intensiven Beziehungen zu Autozulieferern wäre hierfür eigentl. eine gute Basis.
Stärken: Patent-Prosecution mit techn. Know-how in Mechanik, Elektronik u. Biotech. Sortenschutz. Prozesse um Mobilfunk.
Oft empfohlen: Bernhard Thum („exzellente strategische Beratung“, Wettbewerber), Axel Katérle („sehr umfangreiches Wissen zu FRAND-Themen“, Wettbewerber), Dr. Hendrik Wichmann (alle Patentanwälte)
Team: 36 Patentanwälte
Schwerpunkte: Patent-Prosecution mit breitem techn. Spektrum. Einspruchs- u. Nichtigkeitsverfahren. Verletzungsklagen für Automotive-, Biotech-, Pharma- u. Chemieunternehmen i.d.R. mit externen Prozessanwälten.
Mandate: Prozesse: Asus gg. Philips, LG gg. Fipa bzw. Conversant, Ericsson gg. Wiko in EPA-Einspruch (alle um Mobilfunk); Sram um Fahrradtechnik; Swiss Pharma um Tysabri; Strohmann zu EPA-Einspruch um Pharmawirkstoff; AOC zu Einspruch gg. Grundlagenpatent um weiße LEDs.
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