Gleiss Lutz

Brüssel★★★☆☆

Bewertung: Das Brüsseler Büro ist v.a. bei kartell- u. beihilferechtl. Fragestellungen sehr gut aufgestellt u. damit integraler Bestandteil der Gesamtkanzlei. In einem Mandat für einen kanad. Infrastrukturinvestmentfonds beriet der erfahrene Beihilferechtler Soltész gemeinsam mit den M&A-Anwälten aus Frankfurt. Dies ist auch ein Zeichen, dass Beihilfethemen in Deals an Bedeutung zugenommen haben. Noch mehr prägen allerdings sehr komplexe beihilferechtl. Projekte für Mandanten wie Globalfoundries den Ruf des Büros. Soltész zählt zu den führenden Beihilferechtlern und ist bei dt. Mandanten u. im internat. Umfeld präsent. Im Markt wurde auch die Arbeit des jüngeren Partners Köckritz in Prozessen vor den europ. Gerichten positiv kommentiert. So ist es der Kanzlei in den letzten Jahren gelungen, ein gut austariertes Team aus erfahrenen Europarechtlern zu entwickeln.
Stärken: Eine der anerkanntesten beihilferechtl. Praxen.
Oft empfohlen: Dr. Ulrich Soltész („umf. Wissen im Beihilferecht wie kaum ein Zweiter“, Wettbewerber; Beihilfe u. Kartellrecht), Dr. Christian von Köckritz (Kartellrecht)
Team: 2 Eq.-Partner, 2 Counsel, 4 Associates
Schwerpunkte: Beihilfe- u. Kartellrecht; zudem EU-Recht (Umwelt u. Planungsrecht); gute Verbindung zu namh. österr. u. osteurop. Unternehmen.
Mandate: Wieland-Werke bei Rechtsmittel gg. kartellrechtl. Untersagung eines Zukaufs von Aurubis; Canon zu kartellrechtl. Vorwurf von Verstoß gg. Vollzugsverbot; Brookfield Infrastructure beihilfrechtl. beim Gebot für Deutsche Glasfaser; Deutsche Telekom gg. Freigabe der Fusion Vodafone/Unitymedia; Globalfoundries Management Services u. Robert Bosch zu IPCEI-Förderung für Mikroelektronikproduktion; HeidelbergCement u. Schwenk wg. Verbots des Verkaufs von kroat. u. ungar. Geschäft an Cemex.
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