Linklaters

Umwelt- und Planungsrecht★★★☆☆

Bewertung: Im Markt ist die Praxis seit Jahren v.a. für ihre planungsrechtl. Beratung zu den zentralen Netzausbauvorhaben Sued- u. SuedOstLink bekannt. Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet setzt bei diesen u. anderen Drehstromprojekten schon lange auf Linklaters, zuletzt in div. Klagen u. Eilverfahren. Passend zur strateg. Ausrichtung der Kanzlei ist die Praxis daneben regelm. in teils großvol. M&A-Deals mit umwelt- u. planungsrechtlicher Prägung eingebunden, etwa an der Seite von BASF beim Verkauf des Bauchemiegeschäfts oder für Engie beim Verkauf der dt. u. niederl. Kohlekraftwerke an Riverstone Holdings. Im produktbez. Umweltrecht u. insbes. zum Chemikalienrecht berät weiterhin ein erfahrener Associate. Dieses Beratungssegment spielt im Vergleich zu anderen Großkanzleien wie Clifford Chance aber weiterhin eine untergeordnete Rolle.
Stärken: Integrierte internat. Transaktionsberatung; hohe Kompetenz in Fachplanungsverfahren.
Oft empfohlen: Dr. Markus Appel („super Jurist“, Wettbewerber)
Team: 1 Partner, 5 Associates
Schwerpunkte: Transaktionsbez. Beratung u. Konzentration auf Energie, aber auch Gesundheit u. Verkehr. Dort auch häufig Anknüpfungspunkte an das Projektfinanzierungsteam (Kredite u. Akqu.fin.). Zudem Beratung zu Beihilfen.
Mandate: Tennet zu div. Vorhaben im Kontext des Netzausbaus, u.a. bei Bundesfachplanungsverf. Sued- u. SuedOstLink sowie im Planfeststellungsverf. für 2 Abschnitte der sog. Westküstenleitung; Engie umweltrechtl. bei Verkauf der Kohlekraftwerke in Dtl. u. NL; Uniper genehmigungsrechtl. bei Anteilsverkauf an Braunkohlekraftwerk; Acerinox beim Kauf der VDM Metals Holding; First State bei Kauf von Anteilen an MVV Energie; Wintershall DEA berg- u. umweltrechtl. bei Anleihenplatzierung u. zum gepl. Börsengang; internat. Investmentbank chemikalienrechtl. im Zshg. mit der Verlagerung des Rohstoffhandels in die EU; korean. Chemieunternehmen regulator. beim geplanten Kauf eines europ. Polyamidgeschäfts.
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