KLIEMT

Arbeitsrecht★★★★★

Bewertung: Seit ihrer vorerst abgeschlossenen Neuaufstellung hält die derzeit personalstärkste Arbeitsrechtskanzlei ihre schärfsten Wettbewerber unter den Boutiquen, v.a. Vangard u. Pusch Wahlig, nicht nur in puncto Größe weiter auf Abstand. Obwohl Kliemt bei der Eröffnung ihrer jüngsten Standorte München u. Hamburg auf unterschiedl. Strategien gesetzt hatte, haben sich beide erfolgreich entwickelt. Dank Göpfert hatten von Anfang an nur die wenigsten Wettbewerber Zweifel am schnellen Erfolg des Münchner Büros. Doch in Hamburg hat Kliemt bewiesen, dass es auch ohne einen im Markt tief verwurzelten Partner funktionieren kann. Takeaway kam dort als neues Großmandat in die arbeitsrechtl. Restrukturierungspraxis, u. auch für Neumandantin Schön Klinik spielt Hamburg eine wichtige Rolle. Bei Airbus wiederum kooperieren die Standorte München u. Hamburg eng. Das durchgehend fachl. hohe Niveau der Anwälte brachte der Kanzlei auch eine beachtl. Zahl Corona-bedingter Mandantenanfragen: Zahlreiche Wettbewerber bemerkten, dass die Boutique „zu den Schnellsten“ gehörte, als es darum ging, Mandanten auf den unterschiedlichsten Kanälen mit Antworten zu versorgen. In Frankfurt wiederum vernetzt sich das Team immer besser im Private-Equity-Umfeld – Axel Springer mit KKR ist nur ein Beispiel. Private-Equity-Anwälte anderer Kanzleien heben v.a. Reinhard positiv hervor.
Stärken: Restrukturierungen u. Führungskräfteberatung.
Oft empfohlen: Prof. Dr. Michael Kliemt („Grandseigneur im Arbeitsrecht, kennt alles, enorme Erfahrung“, „neben der fachl. Kompetenz eine angenehm ruhige, sehr sachl. Verhandlungsführung“, Wettbewerber), Dr. Burkard Göpfert („absoluter Spezialist, gutes Team“, Mandant; „hervorragender Jurist, sehr guter Verhandler“, Wettbewerber), Dr. Barbara Reinhard („praxis- u. lösungsorientiert, mit extrem fundiertem Fachwissen“, Mandant; „brillant, überzeugt sogar extrem kritische Mandanten“, Wettbewerber), Dr. Markus Bohnau („sehr gut“, Wettbewerber), Dr. Oliver Vollstädt, Dr. Alexander Ulrich („sehr verlässl., pragmat. Berater“, Mandant; „große Erfahrung auch internat. mit der verlässl. Umsetzung von Compliance-Regeln“, Wettbewerber), Stefan Fischer („top auf Arbeitgeberseite“, Wettbewerber), Martin Wörle („extrem erfahren“, Mandant), Dr. Markus Janko („einfach sehr gut“, Wettbewerber), Dr. Till Hoffmann-Remy („kreativ u. praxisnah“, Wettbewerber), als Associate: Christoph Seidler („gute Erfahrung mit Fachwissen u. strateg. Kompetenz“, Mandant)
Team: 14 Partner, 13 Counsel, 41 Associates
Schwerpunkte: Umf. Beratung u. Vertretung von Unternehmen, Vorständen, Geschäftsführern, Aufsichtsräten, Profisportlern, Behörden sowie gemeinnützigen Unternehmen u. Trägern. Stark bei Outsourcing, TVen, Auslandsentsendung u. IT-Implementierung sowie Organhaftung u. großvolumigen Restrukturierungen. Zunehmend Mitbestimmung bei PE-Investoren. Mitglied im internat. Arbeitsrechtsnetzwerk Ius Laboris.
Mandate: Restrukturierungen: Adidas, Axel Springer, Takeaway.com, MAN Energy Solutions, Nordsee, NTT Data, SHS-Stahl-Holding-Saar, Leica Camera; Airbus zu KBR-Themen, u.a. Personalabbau; Bruno Bader Versand bei Verlagerung Logistik; Carlyle bei div. Transaktionen; Macquarie bei Currenta-Deal u.a. zu bAV; DXC Technology Dtl., EntServ Dtl., Huf Hülsbeck & Fürst bei Personalabbau; Hewlett Packard bei div. Großprojekten; IKB bei Restrukturierung u. bAV; Knorr-Bremse, u.a. bei Interessenausgleich u. Sozialplan wg. Standort Wülfrath; Mapp Digital bei Standortschließungen; Provinzial Rheinland bei Zusammenschluss; Tata Consulting bei Outsourcing.
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