Posser Spieth Wolfers & Partners

Umwelt- und Planungsrecht★★★★★

Bewertung: Im klass. Umwelt- u. Planungsrecht genießt die öffentl.-rechtl. Boutique einen sehr guten Ruf. Wettbewerber u. Mandanten loben hier insbes. Posser in den höchsten Tönen. Seine herausragende Stellung im Markt belegen polit. bedeut. planungsrechtl. Großmandate, die das Team regelm. vor die höchsten Verwaltungsgerichte führt. Die Praxis gilt als Anlaufstelle für Industrieunternehmen, die ihre Projekte genehmigt sehen wollen; anders Scandlines, die die Kanzlei bei Klagen gg. den Planfeststellungsbeschluss zur Fehmarnbeltquerung vertritt. Neben den zahlr. großvol. Planungsverf. steht die Einheit zudem für komplexe strateg. Beratungsmandate an der Schnittstelle zum Verfassungs- u. Verwaltungsrecht. Zu den Highlightmandaten in diesem Segment gehörte der öffentl.-rechtl. Vertrag zum Braunkohleausstieg, den ein um 2 Berliner Partner ergänztes Team auf der Seite der RWE mit dem BMWirtschaft verhandelte. Spieth gilt ebenfalls als „große juristische Kompetenz“. Nicht zuletzt bei Fragen der Altlasten- u. der Tagebausanierung können die Mandanten sich auf die „Abwicklung umweltrechtl. Projekte verlassen“, betont einer.
Stärken: Hohes Marktverständnis u. Einbettung in ein gr. Netzwerk von verbliebenen u. ehem. Freshfields-Anwälten.
Oft empfohlen: Dr. Herbert Posser („sehr professioneller Ansprechpartner“, Mandant), Dr. Wolf Spieth („absoluter Experte im Bereich des Umweltrechts“, Mandant), Dr. Benedikt Wolfers, Niclas Hellermann („setzt Ideen schnell um“, Mandant), Dr. Burkard Wollenschläger, Katja Schramm („herausragende Arbeit“, Mandant)
Team: 5 Eq.-Partner, 16 Associates
Schwerpunkte: Umwelt-, Planungs- u. Produktrecht mit allen dazugehörigen Rechtsmaterien (u.a. Bodenschutz-, Wasser-, Naturschutz-, Altlasten-, UVP-Recht, Störfall-, Immissions-, Atomrecht, UN ECE, REACH), auch Anstalts- u. Verfassungsrecht. Internat. Betrachtung des Öffentl. Rechts bzw. Regulierung; viel Prozesserfahrung. Sektorexpertise: Verkehrssektor, Energiewirtschaft u. produzierende Industrie.
Mandate: RWE zu Kohleausstieg im rhein. Braunkohlerevier; Scandlines zu Klage gg. Fehmarnbeltquerung; Amprion bei der Planung einer 380-kV-Höchstspannungsleitung inkl. Konverter-Projekt; Covestro, u.a. zu CO-Pipeline; Airbus umf. umweltrechtl., u.a. Störfallrecht, Umwelthaftung, Altlasten u. Stoffrecht; Hülskens zu div. Projekten der Rohstoffgewinnung; finn. Hersteller von Biokraftstoffen zur Markteinführung in Dtl.; Uniper zu Datteln 4; Braunkohleverbände u. -unternehmen, u.a. DEBRIV u. Euracoal wg. Klage gg. BVT-Merkblätter für Großfeuerungsanlagen; Bergbauunternehmen zu wasserrechtl. Fragen; VW, u.a. in div. Verfahren gg. die Deutsche Umwelthilfe, etwa zur Zulässigkeit einer Klage gg. die EC-Typengenehmigung nach dem Umweltrechtsbehelfsgesetz; Wacker zu komplexer Altlastensanierung.
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