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EDITORIAL JäNNER/FEBRUAR 2018

Große Sprünge

JUVE Verlag

Raphael Arnold, Annette Kamps und Claudia Otto

Erfolg und Misserfolg lagen bei der vergangenen ­Vierschanzentournee eng beisammen: Während Kamil Stoch alle vier Springen souverän gewann, war der Traditionswettkampf für seinen Hauptkonkurrenten Robert Freitag nach einem Sturz in Innsbruck abrupt zu Ende.

Über die Weite eines Flugs entscheidet unter anderem die Höhe des Startpunkts auf der Schanze, den Trainer und Springer mitbestimmen. In der Kanzleiwelt kann der Sprung in andere Bundesländer erfolgsentscheidend sein. Diesen wagen jetzt auch einige Tiroler und Salzburger Kanzleien. Wie sich die westösterreichischen Einheiten entwickeln und was sie zu solchen Schritten führt, lesen Sie in unserem Beitrag Auf zu neuen Höhen.

Bei ihren waghalsigen Sätzen arbeiten Skispringer ohne Sicherung. Ob sie einen Sprung wagen oder nicht, müssen sie vor dem Start entscheiden. Wie Unternehmen den Gefahren begegnen, die im Internet dauernd lauern, und welche Rolle darauf ausgerichtete Versicherungen spielen können, erörtert unser Beitrag Internet mit Fangnetz.

Robert Freitag stürzte, weil er die Skier vor der Landung nicht rechtzeitig schloss. Deutlich weniger Unternehmen als 2016 gerieten im vergangenen Jahr ins Straucheln. Insolvenzverwalter und Restrukturierungsberater waren deshalb mit einem verhaltenen, kleinteiligen Geschäft konfrontiert. Doch vor allem gegen Jahresende gab es aufgrund von einigen Großinsolvenzen viel zu tun. In unserem Überblick zum Rechtsgebiet ­Insolvenz und Restrukturierung haben wir zusammengefasst, wie sich die Kanzleien in diesem Umfeld schlugen.

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Raphael Arnold
(raphael.arnold@juve-verlag.at)

Annette Kamps
(annette.kamps@juve-verlag.at)

Claudia Otto
(claudia.otto@juve-verlag.at)

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