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EDITORIAL NOVEMBER/DEZEMBER 2018

Geld ist nicht alles

JUVE Verlag

Raphael Arnold, Annette Kamps und Claudia Otto

Wer denkt, mit einem möglichst hohen Gehalt kann man den juristischen Nachwuchs locken, hat recht. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit. Darüber hinaus wünschen sich die Jus-Absolventen einen möglichst geschmeidigen Start ins Berufsleben. Kanzleien, die ihnen durch eine gute Betreuung den Sprung ins kalte Wasser erleichtern, sind daher besonders beliebte Arbeitgeber. Doch auch Karrierechancen spielen eine Rolle.

Nach den Ergebnissen der JUVE-Umfrage unter Konzipienten und Bewerbern sowie eigenen Angaben der Kanzleien haben wir die Stärken und Schwächen der besten Arbeitgeber für Konzipienten identifiziert und Gehalt sowie Ausbildungsangebote miteinander verglichen. Herausgekommen ist eine Liste der JUVE Top 20 Arbeitgeber für Konzipienten. Davon stellen wir Ihnen die ersten zehn in dieser Ausgabe detailliert vor.

Doch nicht nur Kanzleien sind beliebte Arbeitgeber, auch Rechtsabteilungen von Unternehmen und Institutionen stehen bei Absolventen hoch im Kurs: Robert Peterka, Personalchef der Finanzmarktaufsicht (FMA), erläutert im Interview, welche Karrierewege Juristen in seiner Behörde offenstehen.

Eine weitere Institution, nämlich die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB), spielt eine große Rolle für das Arbeitsleben von Kartellrechtlern. Während die Flut an Zusammenschlussanträgen nicht abreißt, ging es bei den Kartellverfahren zwar insgesamt deutlich ruhiger zu, dennoch gibt es einige große Causen, die die Wirtschaft in Atem halten, etwa das sogenannte Baukartell. Welche Kanzleien sich in diesem Rechtsgebiet besonders hervorgetan haben, lesen Sie im Kapitel Kartellrecht.

Eine abwechslungsreiche Lektüre wünschen Ihnen

Raphael Arnold
(raphael.arnold@juve-verlag.at)

Annette Kamps
(annette.kamps@juve-verlag.at)

Claudia Otto
(claudia.otto@juve-verlag.at)

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