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EDITORIAL MAI/JUNI 2019

Auf (fast) alles vorbereitet

JUVE Verlag

Raphael Arnold, Annette Kamps und Claudia Otto

Im Jänner hatte es die Regierung Kurz mit ihrer Parlamentsmehrheit eilig und setzte ein Brexit-Anpassungsgesetz um, das Stolpersteine auf dem Weg Großbritanniens raus aus der Europäischen Union beseitigte. Das Gesetz hat, anders als die Regierung, Bestand, auch für einen Austritt Ende
Oktober. Der Schritt Großbritanniens dürfte das Machtgefüge innerhalb von Kanzleien mit Standorten beidseits des Ärmelkanals verändern. Mit welchen Folgen, zeichnet der Beitrag Tanz ins Ungewisse nach.
Besser vorbereitet als die Regierung auf Neuwahlen sind die österreichischen Inhouse-Juristen auf moderne Zeiten. Steigende Anforderungen und Kostendruck sorgen dafür, dass Rechtsabteilungen in Unternehmen ihre Abläufe und ihre interne Struktur unter die Lupe nehmen. Während Großkonzerne, gerade in Nordamerika, darauf ganze Teams ansetzen, führen in Österreich und Deutschland vor allem die Chefjuristen das Brennglas auf der Suche nach effizienten Ansätzen. Welche Trends sich abzeichnen, lesen Sie in unserem Beitrag SimpLEXissimus, dessen Grundlage die JUVE-Umfrage unter Inhousejuristen vom Frühjahr 2019 ist.
Bestens vorbereitet auf die derzeit aktivste Akteurin am österreichischen Immobilienmarkt war die Kanzlei Arnold, die ihrer Stammmandantin Signa 2018 bei zahlreichen Großdeals zur Seite stand. Das Transaktionsvolumen am Immobilienmarkt blieb 2018 insgesamt zwar hinter dem Vorjahr zurück, doch Investoren suchen weiter händeringend nach Objekten. Welche Anwälte neben den Arnold-Brüdern in diesem Markt besonders erfolgreich waren, haben wir im Kapitel Immobilenwirtschafts- und Baurecht zusammengefasst.

Eine spannende Lektüre wünschen

Raphael Arnold
(raphael.arnold@juve-verlag.at)

Annette Kamps
(annette.kamps@juve-verlag.at)

Claudia Otto
(claudia.otto@juve-verlag.at)

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