v. Einem & Partner

Bewertung

Zwar bleibt es bei der Bremer Traditionskanzlei personell etwas unruhiger als im lokalen Markt üblich, doch behauptet sie sich sehr erfolgreich. Dies unterstrich sie mit der Ernennung eines Arbeitsrechtlers zum Vollpartner. Neben Arbeits- u. Gesellschaftsrecht bleibt das Notariat – immobilien- wie gesellschaftsrechtl. – ein wesentlicher Faktor, auch wenn es bei Weitem nicht zu den personalstärksten am Ort zählt. U.a. neue Mandanten aus dem Wohnungssektor sorgten dafür, dass das Notariat florierte. Ein glückliches Händchen bewies die Kanzlei mit der Aufnahme einer Restrukturierungsspezialistin im Vorjahr: Hier gelang rasch der Schulterschluss mit den Arbeitsrechtlern, etwa bei der Arbeit für die BLG. Diese Erfahrung könnte v. Einem zu einer gesuchten Beraterin bei den Nachwehen der Coronakrise machen, ist diese Kompetenzkombination vor Ort doch eher rar. Vor diesem Hintergrund ließ es sich verschmerzen, dass ein erst 2018 zur Kanzlei gestoßener Kartellrechtler die Kanzlei wieder verließ. Im Übrigen zeigt sich die Einheit dank ihrer soliden Mandantenbasis aus mittelständ. Mandanten u. Konzerntöchtern stabil. Immer wieder sind die Anwälte – teils aufgrund der Mitgliedschaft im Netzwerk Eurojuris – auch grenzüberschreitend gefragt; zuletzt bspw. von Oxycare bei einem grenzüberschr. Deal.

Oft empfohlen

Dr. Christoph Förster („sehr gut“, Mandant; Arbeitsrecht), Olaf Gründahl, Dr. Joachim Asendorf (beide Gesellschaftsrecht)

Team

6 Eq.-Partner, davon 3 Notare, 1 Sal.-Partner, 3 Associates

Partnerwechsel

Dr. Christoph Herrmann (in eigene Kanzlei; Kartell- u. Beihilferecht)

Schwerpunkte

Arbeitsrecht; Gesellschaftsrecht, Miet- u. Immobilienrecht (beides auch notariell).

Mandate

Beratung: Oxycare bei internat. Transaktion; Onlineapotheke bei Aufbau Holdingstruktur; Immobilienentwickler bei Konzernbildung. Prozesse: Lieferant med. Schutzausrüstung in Zahlungsprozess gg. Land Hessen u. Bund; BLG in Kündigungsschutzverfahren.