Latham & Watkins

Düsseldorf, Frankfurt, München

Bewertung

Die etablierte Compliance-Praxis gruppiert sich um die Bereiche White Collar, Gesellschaftsrecht u. Datenschutz. Je nach Mandat zieht sie Teams aus dem Arbeits- u. Kartellrecht hinzu. Das funktioniert gut, weil die einzelnen Praxisgruppen ineinandergreifen, hat aber den Effekt, dass die Praxis im Markt kaum als Team wahrgenommen wird. Entspr. ist nach außen hin gut sichtbar die steigende Bedeutung in Compliance bei Transaktionen. Dass PE-Stammmandanten dann zu einem späteren Zeitpunkt in Compliance-Aspekten auf L&W zukommen, spricht für sich. Darüber hinaus sind die Anknüpfungspunkte für Compliance bei L&W vielfältiger geworden, gut ablesbar z.B. bei Fällen, die Reputationsrisiken auslösen, oder zu ESG. Im Ergebnis kann sie so verstärkt ureigene Compliance-Mandate gewinnen, sowohl bzgl. interner Untersuchungen als auch präventiv.

Stärken

Gute Verbindungen zum US-Netzwerk.

Oft empfohlen

Dr. Thomas Grützner („hohes, fachl. Know-how, gut vernetzt u. starkes Verständnis für Themen mit US-Bezug“, Mandant; „effektiv“, „sehr angenehm in der Zusammenarbeit“, „professionell“, Wettbewerber), Tim Wybitul („sehr gut vernetzt, versiert an der Schnittstelle zu arbeitsrechtl. Fragen“, „verlässlich“, „absoluter Fachmann“, „herausragende Kompetenz“, Wettbewerber; Datenschutz)

Team

14 Partner, 2 Counsel, 16 Associates

Schwerpunkte

Interne Untersuchungen, regelm. internat. sowie präventive Beratung; zunehmend miteinander verzahnte Praxis, auch Arbeitsrecht; Mandanten oft aus dem Netzwerk, Dax-Unternehmen.

Mandate

Dt. Wohnen wg. DSGVO-Bußgeldbescheid; Scholz Holding bei internen Untersuchung wg. Kapitalanlagebetrug durch das frühere Management u. Verteidigung gg. Prospekthaftungsansprüche; BayWa zu Compliance bei Kapitalerhöhung auf Ebene der Tochter BayWa r.e. renewable energy; Hg zu Compliance bei Kauf einer Mehrheitsbeteiligung an F24; Chequers Capital zu Compliance bei Kauf von 7days; ADAC lfd., u.a. zu Corporate Governance.