Freshfields Bruckhaus Deringer

Stand: 05.09.2022

Berlin, Düsseldorf

Bewertung

Für die Kanzlei ist die wachsende ESG-Beratung ein perfektes Feld, um ihr gesamtes Vernetzungspotenzial zu heben. Dem Rest des Marktes ist sie dabei bereits einen Schritt voraus. Bestes Bsp. ist die Beratung eines Herstellers von Zigarettenfiltern: Während Wettbewerber noch ESG-Finanzierungen strukturieren, restrukturiert FBD bereits eine an ESG-Risiken gescheiterte Refinanzierung. Weit entwickelt ist auch die Schnittstelle zur gesellschaftsrechtl. Praxis, aus der Prof. Dr. Christoph Seibt in einem internat. Team einen multinationalen Mischkonzern zu einem breiten Spektrum an ESG-Themen als Teil der Nachhaltigkeitstransformation des Unternehmens berät. Mandate wie das von Suzano belegen, dass die Beratung zu ESG-Compliance bereits deutl. über das LkSG hinausgeht. Viel mehr stehen u.a. auch die Taxonomie-VO u. Deforestation im Fokus, womit etwa in den Bereichen Abfall u. Recycling regulator. versierte Öffentlichrechtler um Dr. Juliane Hilf befasst sind sowie die Energierechtler bspw. mit Mandaten für Thyssenkrupp.

Stärken

Internat. Betrachtung des Öffentl. Rechts u. enge Vernetzung zw. den Praxisgruppen.

Team

6 Partner, 1 Counsel, 13 Associates (Kernteam)

Schwerpunkte

Eng zw. Regulierung, Corporate, Litigation u. Finanzierung vernetzt fachübergr. u. strateg. Beratung multinationaler Industrieunternehmen u.a. zu Compliance-Risiken u. Transformationsprojekten im Kontext neuer u. novellierter ESG-Regulierung; globale Regulierungspraxis inkl. EU- u. Beihilferecht mit ausgewiesenen Stärken im Öffentl. Recht, insbes. klass. Umweltrecht, inkl. Immissionsschutz-, Wasser-, Produkt- u. Abfallrecht, BatterieG sowie am Puls der Zeit, was neue rechtl. Entwicklungen angeht (Emissionshandel, Carbon Contracts of Difference, Deforestation).

Mandate

Handelsunternehmen zur Nachhaltigkeitstransformation u. zur Integration von ESG-Themen in Compliance-Prozesse u. Lieferketten; Suzano zu Auswirkungen auf Geschäftstätigkeit durch Taxonomie-VO u. Compliance-Instrumenten wie Deforestation-Regulierung u. EU Corporate Sustainability DD Directive; Hersteller von Zigarettenfiltern zu Restrukturierung nach Scheitern einer Refinanzierung an ESG-Risiken; Chemieunternehmen präventiv im Hinblick auf ESG-Klagen mit Schwerpunkten Biodiversität, Klimawandel u. Boden/Wasserkontamination; Thyssenkrupp Steel zur Dekarbonsierungsstrategie, u.a. mittels Carbon Contracts for Difference, u.a. auch aus beihilferechtl. Sicht; RWE zu Klage eines peruan. Andenbewohners (mit PSWP).