Freshfields Bruckhaus Deringer

Stand: 05.09.2022

Düsseldorf, Frankfurt, München, Hamburg, Berlin

Bewertung

Den Kern der herausragenden gesellschaftsrechtl. Praxis bildet die Beratung auf den höchsten Ebenen von Konzernen zu Corporate Governance u. Umstrukturierungen. Weitreichende Auswirkungen, die oft eng mit Organhaftungsfragen verflochten sind, u. wichtige Aspekte von ESG-Themen in die Beratung zu integrieren, gelingt dabei in beeindruckender Weise. Dies basiert auf der langj. Fähigkeit der Partner, insbes. von Seibt, Trends zu antizipieren u. in konzernrechtl. Konsequenzen umzusetzen. Hinzu kommen die hochkarätige u. breite Full-Service-Aufstellung der Kanzlei, die in die Beratung einfließt, u. der hohe internat. Integrationsgrad. Wettbewerber hatten zeitweise gemutmaßt, dass FBD ihre Bindung an die Dax-Unternehmen lockert. Doch hat das vergangene Jahr deutl. gezeigt, dass dies nicht der Fall ist. Nicht zuletzt hat die jüngere Partnergeneration, v.a. Kulenkamp u. Schwarz, die Verankerung in der Konzernlandschaft weiter vertieft. Es gibt eine stabile Riege an Gesellschaftsrechtlern, um die starke Position der Kanzlei bei öffentl. Übernahmen zu erhalten. Dass FBD nicht unter dem schrittweisen Ausscheiden einiger Seniorpartner über die letzten Jahre gelitten hat, zeigt sich u.a. an Waldhausen, der nicht nur ein wichtiger Ansprechpartner für die Porsche-Familie geworden ist, sondern mit der Dt. Telekom auch eine wichtige neue Mandantin gewann. Sein Engagement steht exemplarisch für die Stärke der FBD-Praxis: die Beratung dt. und internat. Unternehmen zu einer Vielzahl komplexer Fragen, die grenzüberschreitende Transaktionsarbeit sowie einen nahtlosen Übergang zu Compliance-, Kapitalmarkt- und Regulierungsfragen einschließt. Es ist die Breite dieser Arbeit, die es FBD ermöglicht, sich sogar von Hengeler u. Linklaters abzusetzen, was durchaus eine Zäsur in der Entwicklung des dt. Markts für Gesellschaftsrecht bedeutet.

Stärken

Herausragende Kompetenz bei öffentl. Übernahmen, Governance u. Restrukturierungen. Europaw. sehr eng vernetzt; dt. Partner intensiv internat. tätig. Starke Compliance-Praxis im Gesellschaftsrecht.

Oft empfohlen

Prof. Dr. Christoph Seibt („immer ausgezeichnet“, Mandant; „jurist. u. unternehmer. brillant“, Wettbewerber), Dr. Thomas Bücker, Dr. Stephan Waldhausen („der neue Schwergewichtler der Praxis“, Wettbewerber), Dr. Andreas Fabritius („immer noch für HVen sehr wichtig, sehr erfahren“, Mandant), Dr. Patrick Cichy („sehr stark in der Bankenbranche“, Wettbewerber), Dr. Arend von Riegen, Dr. Kai Hasselbach, Rick van Aerssen („sehr hands-on, zügig, spricht mit Investmentbankern auf Augenhöhe“, Mandant), Dr. Wessel Heukamp, Dr. Simon Schwarz, Dr. Sabrina Kulenkamp („sehr stark, die Beste der neuen Generation“, Wettbewerber)

Team

24 Partner, 4 Counsel, rund 135 Associates

Partnerwechsel

Dr. Peter Versteegen (in eigene Kanzlei), Dr. Matthias-Gabriel Kremer (in Ruhestand)

Schwerpunkte

Gesamte Breite des Gesellschaftsrechts, inkl. Konzern- u. Aktienrecht (Börseneinführ. u. Kapitalerhöhung), etwas weniger Mittelstandsberatung. Ausgeprägte Arbeit in gesellschaftsrechtl. Streitigkeiten (Konfliktlösung) u. bei Finanzierungslösungen für Konzerne. Insolvenz/Restrukturierung ist wesentl. Bestandteil der Praxis.

Mandate

Continental bei Abspaltung der Powertrain-Sparte u. Börsenzulassung von Vitesco sowie Carve-out der Automotive-Mobility-Aktivitäten; Dt. Telekom bei Investment Agreement mit SoftBank u. gepl. Erhöhung der Anteile an T-Mobile/US durch Sachkapitalerhöhung; JPMorgan bei Zusammenführung des kontinentaleurop. Geschäfts in SE; Hella bei Fusion mit Faurecia; Vonovia bei öffentl. Übernahmeangeboten für Dt. Wohnen u. Bezugsrechtskapitalerhöhung; Aareal Bank bei öffentl. Übernahmeangebot durch Centerbridge u. Advent sowie Umgang mit Minderheitsaktionären; Deutz bei Forderungen eines aktivist. Aktionärs; Evotec bei Nasdaq-Börsengang; Osram Licht bei Beherrschungs- u. Gewinnabführungsvertrag sowie Anfechtungsklagen; Aufsichtsrat von Rocket Internet bei Self-Tender-Delisting-Angebot.