Inhouse-Team des Jahres für IP

Volkswagen

Die heilige Kuh des deutschen Patentrechts ist nicht mehr unantastbar: Der automatische Unterlassungsanspruch bei einer Patentverletzung wurde aufgeweicht. Den größten und letztlich entscheidenden Impuls dafür gab die IP-Abteilung von Volkswagen.

Von der Fachwelt hitzig diskutiert, beschloss der Deutsche Bundestag zuletzt mehr Ermessensspielraum für Patentrichter in dieser zentralen Frage. „Vor allem Uwe Wiesner und sein Team gestalteten zuletzt das Patentrecht entscheidend mit“, lobt ein Inhouse-Anwalt.

Auch sonst lernte der Automobilkonzern aus Rückschlägen der Vergangenheit. Gegen künftige Connected-Cars-Klagen von Patentinhabern etwa ist VW seit einiger Zeit bestens gerüstet. Ein eigens dafür zusammengestelltes Team interner Experten kümmert sich nun um die Abwehr solcher Klagen.

Die neu strukturierte IP-Abteilung steuert neben der Konnektivität zudem die Patentanmeldungen auf sieben weiteren Zukunftsfeldern des Autobauers, darunter Elektromobilität und Batterien. Der zukunftsfähige Umbau der IP-Gruppe sei Volkswagen „in kurzer Zeit gelungen“, lobt ein Anwalt. Und ein anderer externer Berater bescheinigt Wiesner und seinem Team „höchstes patentrechtliches Know-how”.