Kanzlei des Jahres Insolvenz und Restrukturierung

Latham & Watkins

Lange Zeit war die Entwicklung des Restrukturierungsgeschäfts bei Latham & Watkins beispielhaft für die Entwicklung des Marktes: Immer komplexer wurden die Finanzierungen, immer aufwendiger die Mandate, immer spezialisierter die Anwälte. Wie beim Rennen von Hase und Igel konnten die Hamburger oft rufen: „Ick bün all dor.“ Als Frank Grell und Dr. Jörn Kowalewski eine Doppelspitze bildeten, war Latham & Watkins dem Markt voraus – nur wenige Kanzleien wollten dem insolvenznahen Bereich zwei Equity-Partner-Plätze zugestehen, und nur wenige wollten sowohl auf Finanzierer- als auch auf Unternehmensseite aktiv werden.

Der diskrete Einsatz im krisengeschüttelten Verkehrs- und Infrastruktursektor ist nur selten so publik, wie es die Prozessführung aufseiten des Air-Berlin-Insolvenzverwalters gegen Etihad wurde. Hier kam, genauso wie bei der in Großbritannien angesiedelten Swissport-Restrukturierung, die enge Integration mit den internationalen Kanzleibüros besonders zum Tragen.

Mit der Ernennung eines dritten Restrukturierungspartners, Dr. Ulrich Klockenbrink, sowie eines Counsels geht die Kanzlei jetzt in die Vollen, denn zuletzt fand ohne die Hamburger Partner von Latham & Watkins kaum eine Automotive-Restrukturierung statt, wie die Fälle Benteler, Leoni oder Borgers zeigen. Die Mandanten loben Verhandlungsgeschick, juristische Präzision und die kommunikativen Fähigkeiten bei allen drei Partnern. Mit anderen Worten: Latham & Watkins ist schon da.