Kanzlei des Jahres Patentrecht

Wildanger Kehrwald Graf v. Schwerin & Partner

Was für ein Jahr: Die Düsseldorfer IP-Kanzlei stemmte nicht nur zahlreiche Prozesse in einem breiten technischen Spektrum, sondern war auch noch in eine enorme Zahl an Mobilfunkklagen eingebunden. Damit gelang es ihr, ein ohnehin herausragendes Jahr noch zu krönen.

Mit der Beratung von Sharp, IP Bridge und VoiceAge EVS waren die Partner äußerst präsent an der Seite von SEP-Inhabern zu FRAND-Themen. Für den einen oder anderen von ihnen fochten sie sogar an vorderster Front gegen Anti-suit Injunctions chinesischer Gerichte. Auch bei Connected-Cars-Patenten – dem zweiten Trendthema in globalen Mobilfunkschlachten – waren Peter-Michael Weisse und die jüngeren Partner Soenke Fock und Jasper Meyer zu Riemsloh für Sharp und IP Bridge gegen Daimler aktiver denn je. Diese vielen Prozessserien kann die Kanzlei mittlerweile parallel stemmen, weil sie in kürzester Zeit Partnerneuzugang Alexander Reetz erfolgreich integriert hat.

Trotz aller Dominanz von Mobilfunkprozessen bleibt die eigentliche Stärke von Wildanger ihre breit aufgestellte Arbeit zu Pharma-, Medizintechnik- u. Mechanikpatenten. So stand sie im Corona-Jahr etwa an der Seite von BioNTech in einem Streit um mRNA. Das Beispiel belegt das große Vertrauen, das die Kanzlei bei Unternehmen aus dem Lifescience-Sektor genießt, wenn es um zentrale Innovationen geht. Die regelmäßige Prozessarbeit der Partner Eva Geschke, Dr. Roland Kehrwald und Wolf Graf von Schwerin für namhafte Konzerne wie BSH, Henkel, Infineon und die LG-Gruppe unterstreicht zusätzlich Wildangers nachhaltige Positionierung als marktführende Prozesskanzlei.