Freshfields Bruckhaus Deringer

Stand: 05.09.2022

Düsseldorf, Frankfurt, München, Hamburg, Berlin

Bewertung

Die zu den führenden M&A-Beratern gehörende Praxis hat sich im Vgl. zu ihren Hauptkonkurrenten klar auf die grenzüberschr. Arbeit fokussiert. Dass darunter regelm. gr. Transaktionen für Mandanten in den USA sind, zeigt den Erfolg ihrer Strategie, Bspe. sind die Arbeit von Waldhausen für Beiersdorf u. Kogge für Lanxess. Der Gewinn eines führenden Corporate-Teams in New York hat das Angebot für europ. Mandanten (insbes. die Dax-Mandanten, von denen Wettbewerber behaupteten, FBD würde sich von ihnen abwenden) in den USA weiter verbessert. Bis sie auch die führenden US-Einheiten bei transatlant. M&A-Deals herausfordert, dauert es aber noch eine Weile. Ihre marktführende Präsenz stützt sich hierzulande auch darauf, wie regelm. die FBD-Teams bei bedeutenden Carve-outs u. späteren Verkäufen für Industrieunternehmen gefragt sind. Ein gutes Bsp. ist Osram, denn es war alles andere als selbstverständlich, dass FBD als ehem. Stammberaterin auch nach dem Verkauf an AMS weiter für einen solchen Deal gesetzt sein würde.

Besonders beeindruckend ist, dass die Praxis inmitten eines substanziellen Generationswechsels – mind. 5 ihrer großen Namen sind in den verg. 2 Jahren ausgeschieden – von allen Top-Kanzleien am erfolgreichsten bei der Weitergabe wichtiger Mandantenbeziehungen zu sein scheint. Das zeigt sich sehr deutl. im wichtigen HHer Büro sowie bei öffentl. Übernahmen und in zentralen Branchen wie Technologie u. Pharma. Insbes. eine stärkere Betonung von Technologiedeals ist strateg. klug, weil die Kanzlei, ausgehend von ihrem Full-Service-Ansatz, Beziehungen in technologiegetriebenen Branchen festigen kann, insbes. im Automobilsektor. Die jüngere Generation (allen voran Meyer) hat sich bewusst auf den Wachstumssektor Technologie konzentriert u. einen (unter den Top-Praxen) einzigartigen Dealflow geschaffen.

Stärken

Konkurrenzlose fachl. Breite im obersten Marktsegment. Stark für dt. Konzerne, grenzüberschr. Mandate, Private Equ. u. Vent. Capital u. gehobenen Mittelstand, inkl. Technologiesektor. Internat. Kompetenz vieler Partner.

Oft empfohlen

Dr. Andreas Fabritius, Prof. Dr. Christoph Seibt („ausgewiesener Experte, unterstützt von gutem Team“, Mandant; „brillant, kreativ u. energisch“, Wettbewerber), Dr. Stephan Waldhausen („sehr überzeugend“, Mandant), Rick van Aerssen („hervorrag. Fachkenntnis, gute Kommunikation“, „einfach der Beste“, Mandanten), Dr. Ralph Kogge, Dr. Arend von Riegen („sehr professionell, fachlich exzellent“, Wettbewerber), Dr. Franz Aleth („fachl. herausragend im Bereich Distressed M&A, immer sehr angenehme Zusammenarbeit“, Mandant), Dr. Wessel Heukamp („auf den Punkt kommuniziert u. organisiert“, Mandant), Dr. Lars Meyer, Dr. Barbara Keil („absolute Spezialistin im Industrie- u. Chemiebereich“, Wettbewerber), Dr. Stephanie Hundertmark, Dr. Kai Hasselbach, Dr. Natascha Doll, Dr. Gregor von Bonin, Julia Sellmann

Team

24 Partner, 4 Counsel, rund 135 Associates

Partnerwechsel

Dr. Peter Versteegen (in eigene Kanzlei)

Schwerpunkte

Komplexe Transaktionen mit internat., kapitalmarkt-, steuer- oder kartellrechtl. Komponenten. Auch marktführend im Gesellsch.recht. Besonderer Schwerpunkt auf börsennot. Unternehmen u. regulierten Branchen, zuletzt vermehrt Energie-, Pharma- u. Finanzbranche. Hoher Anteil an internat. Arbeit, inkl. Investitionskontrolle.

Mandate

Ams-Osram bei Verkauf von Traxon Technologies; Beiersdorf bei Kauf von Chantecaille Beauté; Continental bei Kauf des Drucktechnologiegeschäfts der Trelleborg Group; Lanxess bei Kauf der IFF-Sparte Microbial Control; Thyssenkrupp AG bei Verkauf des Mining-Anlagenbaugeschäfts; A.P. Møller-Mærsk bei Kauf der Senator-International-Gruppe; Aurubis bei Teilverkauf der Flachwalzsparte; Huadong bei Investition in Heidelberg Pharma; Deutz bei Beteiligung an Blue World Technologies; Allgeier bei Kauf der Evora-Gruppe; Flint Group bei Verkauf der Xsys-Sparte.