DLA Piper

Stand: 05.09.2022

Köln, München

Bewertung

Die Versicherungspraxis ist insbes. als Spezialistin für D&O-Fälle hoch angesehen. Gerade dabei zeigt sich auch immer wieder, wie gut die Zusammenarbeit etwa mit Steuer-, Straf- u. Gesellschaftsrechtlern sowie den Restrukturierern funktioniert. Ein weiteres Merkmal ist der häufige internat. Bezug, insbes. nach GB oder in die USA. Grenzüberschr. Kooperation war u.a. bei der Beratung zum Umgang mit internat. Programmen im Licht der Russland-Sanktionen gefragt. Über eine ähnl. internat. Orientierung verfügt nur noch White & Case, wobei die DLA-Praxis im Markt wesentl. stärker als eigenständige Einheit wahrgenommen wird. Gefragt sind die Anwälte sowohl bei Erst- u. Rückversicherungen auch regelm. bei der (internat.) Produktgestaltung, zuletzt u.a. zu Cyberversicherungen. Wie auch bei vielen Wettbewerbern hat daneben die Bearbeitung konkreter Cyberfälle deutl. zugenommen. Erneut ernannte die Kanzlei 2 Counsel, doch nachdem im Vorjahr schon einige Associates ausgeschieden waren, verließen nun mehrere Counsel die Kanzlei. Zwar entstanden dadurch keine inhaltl. Lücken, doch wäre gerade auf dieser Ebene mehr Stabilität wünschenswert, um eine nachhaltige Weiterentwicklung sicherzustellen. Ein Partnerweggang traf zudem den Bereich der unternehmensbez. Beratung.

Stärken

Deckungsrechtl. Beratung von Unternehmen in D&O-Fällen.

Oft empfohlen

Dr. Thomas Gädtke („sehr guter Dogmatiker“, Wettbewerber), Dr. Gunne Bähr („unschlagbar im Aufsichtsrecht“, „hat viel Erfahrung“, Wettbewerber), Dr. Christian Schneider („immer auf dem neuesten Stand“, „exzellente Branchenkenntnis u. beeindruckendes Netzwerk“, „hervorragendes Monitoring, fachl., persönl. und verhandlungstechn. top“, Wettbewerber), Manuel Baroch-Castellvi

Team

3 Eq.-Partner, 7 Counsel, 10 Associates, 1 of Counsel

Schwerpunkte

Deckungsrechtl. Streitigkeiten um D&O-Fälle, aber auch Haftungsprozesse, Schnittstelle zu Konfliktlösung u. Wirtschaftsstrafrecht. Auch Berufshaftpflicht-, Vertrauensschadens-, Rechtsschutz- u. Personenversicherung sowie Regresse für Versicherer. Produktgestaltung für Erst- wie Rückversicherer, hier häufig mit aufsichtsrechtl. Komponente; auch Unternehmensbez. Versichererberatung u. Vertrieb. Schiedspraxis für Streitigkeiten zw. Erst- u. Rückversicherer.

Mandate

Managerhaftung: internat. Versicherer in Haftungsfällen im Zshg. mit Industrieanlage in Nordamerika u. Breitbandausbau in Dtl.; MDax-Unternehmen wg. Fake-CEO-Fall; Zurich bei Vergleich mit VW; Unterhaltungskonzern bei Prozess um D&O-Haftung gg. CFO; Automotive-Unternehmen bei Klage gg. ehem. GF zu Haftungsansprüchen wg. nicht abgeführter Sozialversicherungsbeiträge u. Steuern; BayernLB bei Klagen gg. ehem. Vorstands- u. Aufsichtsratsmitglieder; Versicherer eines insolv. Kfz-Zulieferers (Schadensvol. €180 Mio); lfd.: Vov. Haftpflicht: Zurich als Nebenintervenient beim Streit mit Lixil wg. W&I-Inanspruchnahme im Zshg. mit Grohe-Deal; DRS im Zshg. mit Thomas-Cook-Insolvenz (beides öffentl. bekannt); internat. Versicherer bei W&I-Schiedsverfahren; internat. Versicherer deckungsrechtl. zu Haftpflicht u.a. für Cyberschäden u. zu Schadensrisiken mit Blick auf US-Prozesse; US-Versicherer in Schadensfall bei einer Schweizer Bank; brit. Spezialversicherers in Massenschadenfall aus Anlagehaftung. Produktberatung: dt. Versicherer zu betriebl. Pflegezusatzversicherung; Versicherer zu Russland-Sanktionen; regelm. Zurich. Andere: internat. Versicherer deckungsrechtl., u.a. zu Cyberschäden; div. Versicherer deckungsrechtl. im Zshg. mit Betriebsschließungsversicherung; Kölner Pensionskasse VVaG zu versicherungsrechtl. Fragen bei Leistungskürzungen.