Niederhuber & Partner

Stand: 17.08.2022

Wien, Salzburg, Graz

Bewertung

Im Umwelt- und Planungsrecht gehört die Spezialkanzlei zu den maßgeblichen Einheiten. Das zeigt sich an hochkarätigen Mandaten, etwa des BMK, und an Erfolgen in der gerichtlichen Vertretung. Republikweit Beachtung fand der Freispruch im Umweltstrafverfahren gegen einen Beschuldigten wegen pestizidbelastetem Grundwasser in der oberösterreichischen Gemeinde Ohlsdorf. Auch Wettbewerber bescheinigen der Kanzlei, dass sie in ihrem Kernberatungsfeld „irre präsent“ ist. Dazu trägt bei, dass ihre Salzburger Niederlassung bei bedeutenden Mandanten vor Ort stark an Profil gewonnen hat und sie auf dem strategisch bedeutsamen Feld der Energieregulierung langsam Fuß fasst. Für die Kanzlei ist das wichtig, weil sie Mandanten so über die Genehmigung von Wind- und Solaranlagen hinaus bei regulierungsrechtlichen Fragen beraten kann. Darüber hinaus hat sie über die im Sommer 2021 initiierte Kooperation mit der renommierten Vergaberechtskanzlei Heid und Partner für ein weiteres Feld anerkannte Spezialisten an der Hand. Konsequent ist es deshalb auch, dass das Team neben den 4 Partnern inzwischen weitere 4 Rechtsanwälte zählt und das Team dadurch deutlich an Seniorität gewann. Im Kontrast dazu steht allerdings eine Reihe von Wechseln auf Anwärterebene, deren Riege sich dadurch stark verändert und etwas verkleinert hat.

Stärken

Große Erfahrung bei Genehmigung von Industrie- und Betriebsanlagen; breite Kenntnis in den Sektoren Bauen u. Abfall. Vertretung in Verwaltungs(straf)verfahren.

Oft empfohlen

Martin Niederhuber („perfekte, praxisnahe Antworten, nie zu viel und nie zu wenig“, Mandant), Dr. Peter Sander („sehr kompetent und zuverlässig“, Wettbewerber), Paul Reichel

Team

4 Eq.-Partner, 4 RA, 8 RAA

Schwerpunkte

Erfahren im klassischen Umwelt- u. Planungsrecht in den Bereichen Altlastensanierung, Abfall, Infrastruktur (u.a. Verkehr, Sportstätten), Energie (v.a. Wind- u. Solarenergie), speziell zu industrie- und betriebsanlagenspezif. Fragestellungen, auch an der Schnittstelle zu Öffentl. Baurecht. Verstärkt Regulierung im Energiesektor.

Mandate

Regulierung: APG, u.a. zu TSO-Tarifen; internat. Baumaterialzulieferer zu Recyclinglösungen; lfd.: VÖZ, Fachvereinigung Mineralwolleindustrie, Araplus abfallrechtl., BMK. Umwelt- u. Planungsrecht: Vorwagner Kreislaufwirtschaft, u.a. in Umweltstrafverfahren um pestizidbelastetes Grundwasser in Ohlsdorf; Zementwerk Hatschek in Zivilverfahren um technische Anlagenausrüstung; Häusle lfd., u.a. zu Altlastensanierungsbeiträgen; Flughafen Salzburg, u.a. zu Erweiterungsvorhaben u. Altlastensanierung infolge von Grundwassereinträgen durch Löschschaum; Verbund lfd., u.a. zu Wind- u. PV-Projekten; Salzburg AG zu Ausbau des Wasserkraftwerks Sulzau; WEB Windenergie in 7 Genehmigungsverfahren für Windparks; Schmittenhöhebahn lfd. bei UVP-Genehmigungsverfahren; Bergbaubetrieb bei Steinbrucherweiterung.