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25.07.2002

Post geht vor den EuGH

Die Deutsche Post AG hat sich zur Klage gegen die von der EU-Kommission angeordnete Rückzahlung von rund 570 Millionen Euro entschlossen.Die EU-Kommission war nach einer Beschwerde von Wettbewerbern gegen das Unternehmen tätig geworden. Der Bundesverband der internationalen Express- und Kurierdienste (BIEK) wurde dabei durch Dr. Ralf Wojtek aus dem Hamburger Büro von Heuking Kühn Lüer Wojtek vertreten. Der Paketdienst UPS, der sich als Verbandsmitglied auch selbst der Beschwerde angeschlossen hatte, mandatierte in der Auseinandersetzung Tom Ottervanger (Allen & Overy, Brüssel).

Für die Deutsche Post AG trat Jochim Sedemund (Freshfields Bruckhaus Deringer, Berlin) auf.
Das Unternehmen hält die Entscheidung der EU-Kommission, es habe unerlaubte Beihilfen gegeben, für „so offenkundig angreifbar“, dass eine Klage zum europäischen Gericht 1. Instanz kurz nach Bekanntgabe der Entscheidung angekündigt wurde. (AN)

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