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22.03.2005

Pepcom übernimmt KMS

Die Kabelgesellschaft Pepcom hat knapp 70 Prozent der Anteile am Münchner Kabel TV- und Internetserviceprovider Kabelfernsehen München ServiCenter & Co. KG (KMS) sowie 76 Prozent der Anteile an der Komplementärin Kabelfernsehen München ServiCenter GmbH Beteiligungsgesellschaft erworben. Die veräußerten Anteile wurden bislang von der LfA Förderbank Bayern, der HypoVereinsbank, der Deutschen Bank und der Münchner Gesellschaft für Kabelkommunikation mbH gehalten. Pepcom setzte sich in einem längeren Bieterverfahren gegen andere Mitbewerber durch. Als Grund wurde unter anderem genannt, dass das mittelständische Unternehmen das Management im Rahmen eines MBOs eingebunden hat. Die KMS hat in München rund 240.000 Kabelkunden und erweitert damit das Portfolio von Pepcom auf über 400.000 Kunden bundesweit. (Astrid Gerber)Berater Pepcom
Schalast & Partner (Frankfurt): Prof. Dr. Christoph Schalast (Kartellrecht; Managementbeteiligung), Clemens Schalast (Telekommunikationsrecht; Due Diligence); Associates: Sören Rößner (Telekommunikationsrecht; Due Diligence), Gregor Wedell (Dresden; Corporate Finance)
McDermott Will & Emery (München): Christian von Sydow; Associate: Dr. Thomas Laskos (beide Corporate/M&A)

Berater Banken/Münchner Gesellschaft für Kabelkommunikation
Linklaters Oppenhoff & Rädler (München): Dr. Hans-Joachim Holzapfel; Associate: Dr. Stefan Morsch – aus dem Markt bekannt

Schalast & Partner ist regelmäßig bei Transaktionen sowie in Finanzierungsfragen für die Pepcom tätig. Zuletzt betreute die Kanzlei die Kabelgesellschaft unter anderem im Fusionskontrollverfahren im Zusammenhang mit dem versuchten Kauf von Ish, Kabel BW und Iesy durch Kabel Deutschland GmbH. McDermott-Associate Laskos ist mittlerweile in die Insolvenzkanzlei Wellensiek gewechselt.

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