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28.07.2005

Neuer Druckfarbengigant: Clifford und Shearman begleiten Fusion von Flint und Xsys

Die beiden Druckfarbenhersteller Flint Ink Corporation und die Xsys Print Solutions mit Hauptsitz in Stuttgart haben ihren Zusammenschluss unter dem Dach des Finanzinvestors CVC Capital Partners vereinbart. Verschmolzen werden ebenfalls die europäischen Aktivitäten, die Flint-Schmidt GmbH & CoKG. Minderheitsgesellschafter von Flint-Schmidt sind die Familien Schmidt und Kalden.

Flint Ink wurde von Bank of America Securities, XSYS von Goldman Sachs und JP Morgan beraten. Finanziert wurde der Zusammenschluss unter Führung der Konsortialbanken CIBC World Markets und JP Morgan. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung.

Xsys ist eine Portfoliogesellschaft von CVC und entstand 2004 durch die Übernahme der BASF Printing Systems und ANI Printing durch das Private-Equity-Haus. Flint Ink und Xsys kommen zusammen mit weltweit 8.000 Mitarbeitern auf einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. (Mathieu Klos)

Berater CVC/Xsys
CLIFFORD CHANCE (Frankfurt): Christopher Kellett (Private Equity/Corporate), Dr. Kerstin Kopp, Georg Linde (beide Commercial), Bernt Gach (Arbeitsrecht), Dr. Claudia Milbradt (IP; Düsseldorf), Dr. David Elshorst (Immobilienrecht), Roderick McGillivary (Fremdfinanzierung; London); Associates: Thorsten Stücklin, Dr. Robert Bewilogua (beide Private Equity), Dr. Malte Abel (Commercial), Dr. Nikolaus Krienke (Arbeitsrecht), Dr. Ulrich Worm (IP), Grace Chiotis (Fremdfinanzierung; London)
LINKLATERS OPPENHOFF & RÄDLER (Köln): Dr. Wolfgang Deselaers (Kartellrecht) ; Associates: Anne MacGregor, Kirsten elsner, Annamaria Mangiaracina (alle EU-/Kartellrecht)
SULLIVAN & CROMWELL – aus dem Markt bekannt
INHOUSE (CVC, Xsys): Nicht bekannt

Berater Flint Ink
SHEARMAN & STERLING : Christa D´Alimonte (Federführung; New York), Dr. Roger Kiem (M&A), Reinhard Stockum (Steuerrecht; beide Frankfurt), Dr. Jürgen Meyer-Lindemann (Kartellrecht; Düsseldorf); Associate: Martin Hunstein (Steuerrecht; Düsseldorf)

Berater Flint-Minderheitsgesellschafter
@WHITE & CASE (Frankfurt): Markus Hauptmann (M&A), Dr. Andreas Knebel (Steuerrecht); Dr. Tim Arndt (M&A)
LOVELLS (Frankfurt): Dr. Günther Paul – aus dem Markt bekannt

Berater Bank of America Securities
INHOUSE : Nicht bekannt

Berater JP Morgan und CIBC
@WHITE & CASE (Frankfurt/London): Stephen Hodgson, Maurice Allen, Antonia Rawlinson
INHOUSE : Nicht bekannt

Die Minderheitsgesellschafter von Flint-Schmidt vertrauten auf altbewährte Berater aus den Kanzleien White & Case sowie Lovells: Beide Kanzleien berieten schon bei der Fusion des Flint-Europageschäfts mit dem Familienunternehmen Gebr. Schmidt GmbH.

Die Flint-Muttergesellschaft hatte dagegen in der Vergangenheit wiederholt auch Linklaters Oppenhoff & Rädler mandatiert, so etwa beim Zusammenschluss mit Gebr. Schmidt 2002 sowie beim Beteiligungstausch mit der Schweizer Gesellschaft Scipa. In der jetzigen Transaktion vertraute Flint Ink dagegen auf Shearman.

Clifford pflegt enge Beziehungen zu CVC. Der Frankfurter Partner Christopher Kellet hatte das Private-Equity-Haus 2004 auch beim Verkauf seiner Anteile an der Kalle Holding GmbH an Montagu Private Equity sowie beim Verkauf sämtlicher Anteile an der EMPE Holding GmbH an AlpInvest beraten. Allerdings hatte der Finanzinvestor beim Kauf der BASF Printing Systems 2004 Linklaters die Federführung übertragen, Clifford war damals allein mit der Equity-Dokumentation beauftragt worden. In der jetzigen Transaktion übernimmt die Kanzlei dagegen wieder eine starke Stellung.

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