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29.08.2007

Warsteiner ersteigert Herforder

Im Bieterverfahren um die Herforder Brauerei hat sich der sauerländische Konkurrent Warsteiner durchgesetzt. Die Warsteiner Gruppe übernahm das Familienunternehmen zum Juli, Herforder soll aber als eigenständige Marke bestehen bleiben.Nach eigenen Angaben erzielte Herforder mit einem Gesamtausstoß von über 500.000 Hektoliter zuletzt einen Jahresumsatz von rund 50 Millionen Euro. Branchenprimus Warsteiner setzt mit dem Kauf die Strategie fort, sein Portofolio von regionalen Brauereimarken auszubauen. (Marcus Jung)

Berater Warsteiner Brauerei
Luther (Hamburg): Dr. Ulrich Theune (Federführung); Associate: Dr. Christoph von Burgsdorff (beide Corporate)
CMS Hasche Sigel (Hamburg): Dr. Tim Reher (Kartellrecht)
Inhouse (Warstein): Philip Hartung (Leiter der Rechsabteilung)

Berater Gesellschafter Herforder Brauerei
@White & Case (Hamburg): Dr. Günter Kahlert (Federführung; Corporate/M&A), Dr. Antje Mattfeld (Corporate/M&A/Kartellrecht); Associate: Stephanie Behrens

Bei Transaktionen wird die Warsteiner Gruppe vor allemdurch ihren Syndikus Hartung begleitet. In Einzelfragen wendet sich Hartung jedoch an verschiedene Kanzleien. Luther war bislang in nationalen wie internationalen Prozessen und Schiedsverfahren hinzugezogen worden. Diesmal beriet Partner Theune zu den gesellschaftsrechtlichen Feinheiten.
Das Kartellrecht betreute CMS Hasche Sigle, die in diesem Bereich seit Jahren für die Brauerei tätig sind.
Die Inhaberfamilie der Herforder Brauerei mandatierte bislang regionale Anwälte. Jetzt wählte das Unternehmen jedoch zwischen mehreren Großkanzleien aus: Im Pitch setzte sich White & Case durch. Beim Verkauf von familiengeführten Brauereiunternehmen kann die Sozietät auf eine gewisse Erfahrung zurückgreifen. Ein Team beriet schon 2001 die Duisburger König Pilsener Brauerei bei der Fusion mit Holsten.

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