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29.03.2009

Rheinland Pfalz erwirbt Anteile an Flughafen Hahn von Fraport

Das Land Rheinland-Pfalz hat vom Flughafenbetreiber Fraport dessen Beteiligung am Flughafen Frankfurt-Hahn übernommen.Die Parteien einigten sich auf den symbolischen Kaufpreis von einem Euro. Bisher war Fraport mit 65 Prozent an der Betreibergesellschaft des Flughafens Hahn beteiligt, die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen mit jeweils 17,5 Prozent. Fraport wird sich indes nicht komplett zurückziehen.

Alle Managementbefugnisse gehen zwar auf das Land Rheinland-Pfalz über, die Betreiber des Frankfurter Flughafens werden aber die Ausweichmöglichkeit für Nachtflüge, die Hahn bietet, weiter nutzen. Der Flughafen Hahn verfügt seit Jahren über eine 24-Stunden-Fluggenehmigung. Der Airport kam im vergangenen Jahr auf rund 41.000 Flugbewegungen, dabei wurden 290.000 Tonnen Fracht und rund vier Millionen Passagiere befördert. (Tanja Podolski)

Berater Land Rheinland-Pfalz
Dr. Müller-Heidelberg (Bingen) : Dr. Till Müller-Heidelberg – aus dem Markt bekannt

Berater Fraport
Dewey & LeBoeuf (Frankfurt) : Philipp von Ilberg, Dr. Bernulph von Crailsheim, Michael Neises; Associates: Jan Krekeler, Wjatscheslav Anissimov
Inhouse (Frankfurt) : Ulrich Stoermer (Leiter der Rechtsabteilung)

Dewey-Partner Ilberg hatte Fraport bereits beim Börsengang 2001 beraten und ist seitdem regelmäßig in gesellschaftsrechtlichen, vor allem kapitelmartrechtlichen Themen, und bei Finanzierungen für das Unternehmen tätig. An der Seite von Fraport taucht zudem häufig Freshfields Bruckhaus Deringer auf. Die Kanzlei ist stark in verwaltungsrechtlichen Fragen rund um den Ausbau des Frankfurter Flughafens eingeschaltet, jedoch ebenfalls zu Transaktionen wie zuletzt etwa beim Verkauf ihrer Tochtergesellschaft ICTS an die Deutsche Beteiligungs AG.
Der Bingener Anwalt Müller-Heidelberg ist nach Marktinformationen schon seit dem Einstieg des Landes beim Flughafen Frankfurt-Hahn für das Land tätig.

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