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28.08.2009

Rheinmetall und KMW erhalten Panzer-Auftrag

Das Bundesverteidigungsministerium hat 405 Fahrzeuge des neuen Schützenpanzers ‚Puma‘ im Gesamtwert von 3,1 Milliarden Euro bei der Projektgesellschaft PSM bestellt.PSM ist ein Joint Venture der Rüstungsunternehmen Rheinmetall Landsysteme und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und fungiert beim Projekt ‚Puma‘ als Generalunternehmer. KMW ist im Gemeinschaftsbesitz des Siemens-Konzerns und der Familie Bode, die 51 Prozent kontrolliert. Auch der Technologiekonzern Jenoptik ist an dem Auftrag beteiligt und wird für den neuen Panzer Subsysteme und Komponenten, unter anderem die Bordnetzversorgung mit Starter und Generator im Wert von insgesamt rund 70 Millionen Euro beisteuern. Die ersten Panzer werden 2012 ausgeliefert und sollen das neue Standardgerät der Bundeswehr-Panzergrenadiere sein. (Markus Lembeck/Lars Hering)

Berater KMW
Oppenhoff & Partner (Köln): Michael Abels, Dr. Marc Hilber, Dr. Johannes Rabus
Inhouse (München): Markus Zimmermann

Berater Rheinmetall
Inhouse (Düsseldorf): Dr. Andreas Beyer, Rainer Behrend

Oppenhoff gilt sehr aktive Kanzlei für die Beratung im Rüstungsbereich. Die Sozietät hatte KMW bereits beim PSM-Joint Venture mit Rheinmetall und dem anschließenden Serienvertrag zu ‚Puma‘ beraten. Darüber hinaus war die Kanzlei auch bei eine Reihe anderer Großprojekte des Heeres tätig, etwa im Zusammenhang mit den Transportfahrzeugen Dingo oder Mungo. Die Bundesbehörden hatten keine externen Berater, da es sich um standardisierte Verträge handelte.

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