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26.01.2010

Geschluckt: CMS betreut Bitburger bei Kauf der Marken Königsbacher und Nette

Rückwirkend zum Jahresbeginn hat die Bitburger Braugruppe die Marken- und Vertriebsrechte für die Koblenzer Biermarken Königsbacher und Nette übernommen. Bisherige Besitzerin war die Karlsberg Brauerei aus dem saarländischen Homburg, die aber weiterhin die Braustätte und Produktion in Koblenz behält.

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Hendrik Hirsch

Allerdings trennte sich Karlsberg neben den Rechten an Königsbacher und Nette auch von drei Getränkefachgroßhändlern, die das Unternehmen ebenfalls an die Bitburger-Gruppe verkaufte. Karlsberg richtet seine Strategie nach der Trennung von der BHI-Gruppe im vergangenen Jahr neu aus und will sich zukünftig auf das Kerngebiet Saar-Lor-Lux fokussieren. Die Bitburger Braugruppe hält neben Bitburger noch die Marken König-Pilsener, Köstritzer, Licher und Wernesgrüner. (Anja Hall)

Berater Bitburger
CMS Hasche Sigle: Dr. Hendrik Hirsch (Federführung; Corporate), Yvonne Hoffmann (Arbeitsrecht), Hans-Clemens Köhne (Lizenz- und Markenrecht), Stefan Lehr (Kartellrecht); Associates: Dr. Heiko Braun (Corporate), Valesca Töbelmann (Markenrecht), Cornelia Hörnig (Kartellrecht)
Inhouse (Bitburg): Wolfgang Hecker, Dr. Stefan Schmitz

Berater Karlsberg
Hengeler Mueller
(Düsseldorf): Dr. Matthias Blaum; Associates: Dr. Martin Rothfuchs (Gesellschaftsrecht), Dr. Arne Lambrecht (IP), Daniel Zimmer (Kartellrecht)
Inhouse (Homburg): Hubert Beeck

Hintergrund: Die Mandatsbeziehung zwischen Bitburger und dem Frankfurter CMS-Partner Hirsch besteht schon seit einigen Jahren. So beriet er die Braugruppe bereits 2003 bei der Übernahme von Wernesgrüner und stand ihr auch im Oktober 2009 zur Seite, als sie sich um die Übernahme von Bionade bemühte (mehr…).

Karlsberg dagegen ließ sich zuvor regelmäßig von Gleiss Lutz beraten, setzte nun aber auf Hengeler Mueller. Verbindungen von Hengeler zu Karlsberg gibt es jedoch über die Münchner Brau Holding International (BHI), die mit 45 Prozent an Karlsberg beteiligt war. Als Karlsberg und BHI ihr Joint Venture im Sommer 2009 wieder auflösten, beriet Dr. Wolfgang Grobecker die BHI-Gruppe (mehr…). Grobecker hat Hengeler Ende 2009 verlassen und war zu Milbank gewechselt, wo er jedoch bereits nach wenigen Tagen wieder ausschied (mehr…).


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