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25.02.2011

Öffentliche Übernahme: Hengeler Mueller unterstützt Bosch bei Angebot an Aleo Solar

Der Stuttgarter Autozulieferer Robert Bosch hat von verschiedenen Investoren weitere Anteile an Aleo Solar erworben und hält nun 82 Prozent an dem Solarmodulhersteller. Bislang hielt Bosch rund 70 Prozent an seiner Solartochter.

Der weltgrößte Autozulieferer will Aleo nun komplett übernehmen und unterbreitete den außenstehenden Aktionären für die verbleibenden 18 Prozent ein öffentliches Übernahmeangebot in Höhe von 22 Euro je Aktie.

Bernd Wirbel

Bosch war 2009 bei Aleo Solar eingestiegen. Aleo Solar produziert und vertreibt Solarmodule und beschäftigt aktuell 864 Mitarbeiter. Zuletzt erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 376 Millionen Euro. Seit 2006 ist die Firma mit Sitz im brandenburgischen Prenzlau an der Frankfurter Börse notiert. Schon vor dem Einstieg bei Aleo Solar hatte sich Bosch 2008 durch den milliardenschweren Kauf des inzwischen unter Bosch Solar Energy firmierenden Erfurter Unternehmens Ersol großflächig im Solarmarkt engagiert. (Silke Brünger)

Berater Robert Bosch
Hengeler Mueller
(Düsseldorf): Dr. Bernd Wirbel (Gesellschaftsrecht/M&A); Associate: Dr. Dennis Schlottmann (Gesellschaftsrecht/M&A)
Inhouse
(Bosch Solar Energy; Erfurt): Matthias Klatt (Rechtsabteilungsleiter)

Hintergrund: Die Mandatsbeziehung zwischen Hengeler Mueller und Robert Bosch dauert schon länger an. So hat Hengeler-Partner Wirbel Bosch bereits 2008 bei der Ersol-Übernahme beraten (mehr…). Aber auch Gleiss Lutz taucht regelmäßig an der Seite des Autozulieferers auf und hat Bosch seinerzeit beim Einstieg bei Aleo Solar begleitet (mehr…).

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