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28.03.2012

Freshfields betreut HSH bei der Erfüllung von EU-Auflagen

Die HSH Nordbank hat weitere Maßnahmen zu ihrer finanziellen Restrukturierung in die Wege geleitet. Die Landesbank beschloss zum einen eine gemischte Bar- und Sachkapitalerhöhung in Höhe von 500 Millionen Euro. Daneben passte die Bank die Verträge zur Abschirmung ihrer Risiken an.

Der Schutzschirm war bei Errichtung 2009 rund zehn Milliarden Euro groß, inzwischen beträgt er noch sieben Milliarden Euro. Die HSH kam damit Auflagen der EU nach, die diese gemacht hatte, nachdem die HSH 2009 von ihren beiden größten Anteilseigner, den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein, mit Milliardenhilfen vor dem Aus gerettet worden. Die Auflagen aus dem vergangenen Jahr verlangten unter anderem eine Sonderausschüttung an die Länder über 500 Millionen Euro. Die gleiche Summe sollten diese der HSH anschließend wieder zuführen. Dadurch sollen Vorteile ausgeglichen werden, die die schleswig-holsteinischen Sparkassen und der US-Investor Christopher Flowers hatten, weil die Bank auf Staatskosten gerettet wurde.

Berater HSH Nordbank
Freshfields Bruckhaus Deringer (Hamburg): Dr. Marius Berenbrok, Dr. Patrick Cichy, Dr. Andreas von Bonin (Kartellrecht; Brüssel); Associates: Dr. Heiko Jander-McAllister, Dr. Rachid Wiersch, Dr. Benjamin Ullrich, Janina Heinz (alle Gesellschaftsrecht/M&A), Fabian Kaisen (Kartellrecht; Brüssel)
Inhouse (Hamburg): Dr. Sacha Engelbach, Ingo Knecht – aus dem Markt bekannt

Berater Länder Hamburg/Schleswig Holstein
White & Case: Dr. Volker Land (Federführung; Corporate/Kapitalmarktrecht; Hamburg), Dr. Dennis Heuer (Bank- und Finanzrecht), Dr. Alexander Kiefner (Corporate; beide Frankfurt) Christoph Arhold (Beihilferecht; Berlin/Brüssel); Associates: Jessica Hallermayer, Dr. Menso Engelmann (beide Corporate; beide Hamburg), Ulf Gosejacob, Daniel Baierlein (beide Bank- und Finanzrecht; beide Frankfurt)
Inhouse (Land Hamburg): Dr. Jörg Arzt-Mergemeier – aus dem Markt bekannt
Inhouse (Land Schleswig-Holstein; Kiel): Erhard Wollny – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Freshfields und White & Case arbeiten in Sachen HSH schon länger intensiv miteinander. Freshfields begleitet die HSH seit vielen Jahren und war deswegen auch erster Ansprechpartner, als das angeschlagene Institut in der Wirtschaftskrise in Schieflage geriet. White & Case kam ins Mandat, als die beiden Länder im Zuge der HSH-Rettung gleich gelagerte Interessen verfolgten und an einer gemeinsamen Beratung durch eine Kanzlei interessiert waren. Nach einer Empfehlung fiel die Wahl auf den Hamburger Partner Volker Land.

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