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25.04.2012

Wachstumsfinanzierung: Linklaters berät Repower Systems

Der Hamburger Windanlagenhersteller Repower Systems hat einen Konsortialkredit über 750 Millionen Euro erhalten. Die arrangierenden Banken sind die BayernLB, die Commerzbank und die Deutsche Bank.

Julian Zaich

Julian Zaich

Daneben waren zehn weitere Banken und Kreditversicherungen an der Finanzierung beteiligt. Mit dem um 25 Prozent höheren Kredit hat Repower die Anschlussfinanzierung für die im Mai 2009 vereinbarten Kredite über 600 Millionen Euro sichergestellt, zudem soll weiteres Wachstum finanziert werden. Der Kredit hat eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren.

Repower hat weltweit 2.700 Mitarbeiter und stellt Windenergieanlagen im Onshore- und Offshore-Bereich her.

Berater Repower
Linklaters (Frankfurt): Julian Zaich; Associates: Dr. Jasmin Dettmar, Katharina Heinlein (alle Banking)
Inhouse (Hamburg): Derrick Noe (CFO), Susanne Ochernal, Julia Wente (beide Treasury) – aus dem Markt bekannt

Berater Banken
Freshfields Bruckhaus Deringer (Frankfurt): Associates: Dr. Mario Hüther, Dr. Michael Josenhans, Andreas Thümmler, Christian Koeppen (alle Bank- und Finanzrecht), Dr. Michael Leicht (IP/IT)
Inhouse (Commerzbank; Frankfurt): Dr. Marion Fürmaier
Inhouse (BayernLB; München): Nicht bekannt

Hintergrund: Repower war 2008 mehrheitlich von dem indischen Windturbinenhersteller Suzlon übernommen worden (mehr…), nachdem im Jahr zuvor ein heftiger Bieterkampf um das Unternehmen entbrannt war (mehr…). Schon im Bieterkampf hatte sich Suzlon von Linklaters beraten lassen, seinerzeit von einem Team um den auf Indien spezialisierten Corporate-Partner Dr. Klaus-Marinus Hoenig. Seit Anfang 2007 berät Linklaters Suzlon regelmäßig im Gesellschaftsrecht und M&A sowie zu Finanzierungsfragen. Hoenig ist einer der deutschen Anwälte, die immer wieder mit Mandanten mit Bezug zu Indien auffallen. Zuletzt hatte Hoenig Repower zum aktienrechtlichen Squeeze-out beraten, mit dem Suzlon das Hamburger Unternehmen vollständig übernommen hat. Repower war 2011 von einer AG in eine SE umgewandelt worden.

Bei der Finanzierung 2009 wurde Repower jedoch nicht von Linklaters, sondern nach Marktinformationen von Hengeler Mueller beraten.

Auf Seiten der Banken stand auch seinerzeit schon Freshfields-Anwalt Hüther, der im Mai zum Partner ernannt wird. Commerzbank-Inhouse-Juristin Fürmaier war erst im vergangenen Jahr zur Commerzbank von Skadden Arps Slate Meagher & Flom gewechselt, wo sie zuletzt Associate war. (Tanja Podolski)

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