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27.08.2013

Fusion: Hitachi und Noerr-Mandantin Mitsubishi Heavy Industries legen Kraftwerkssparten zusammen

Mitsubishi Heavy Industries (MHI) und Hitachi legen weltweit ihre thermischen Kraftwerkssparten zusammen. Durch die Kooperation entsteht der weltweit drittgrößte Anbieter in diesem Segment nach Siemens und General Electric mit einem Umsatz von umgerechnet rund 10 Milliarden Euro. Die Kooperation bedeutet für Mitsubishi den Einstieg in den europäischen Markt.

Tibor Fedke

Tibor Fedke

Die Fusion schließt die Bereiche Gas- und Dampfturbinen sowie Kraftwerkssysteme und Brennstoffzellen ein. Nachdem beide Konzerne bereits im Juni das Abkommen unterzeichnet hatten, beginnt nun die Umsetzungsphase mit den ersten Schritten zur Umstrukturierung.

Der Vertrag sieht vor, die Sparten im Wege einer Betriebsaufspaltung zunächst auf ein Gemeinschaftsunternehmen zu übertragen. Im späteren Verlauf wird Hitachi weitere Geschäftsanteile erwerben, sodass Hitachi letztlich zu 35 Prozent und MHI zu 65 Prozent an dem Unternehmen beteiligt sein wird.

Bisher ist Mitsubishi vor allem im Geschäft mit große Gasturbinen stark und bedient damit schwerpunktmäßig die Märkte in Südostasien und im Nahen Osten. Hitachi konzentriert sich bislang auf kleine und mittlere Anlagen, die insbesondere in Europa und Afrika entstehen.

Berater Mitsubishi
Herbert Smith Freehills (Tokio): Rebecca Major, James Robinson; Associates: Lukas Kratochvil, Douglas Heller
Nishimura & Asahi
(Tokio): Kozo Kawai, Yo Ota, Ryutaro Nakayama aus dem Markt bekannt
Noerr
(Berlin): Dr. Tibor Fedke, Dr. Christoph Spiering (beide Corporate/M&A), Dr. Gregor Barbers (Bauleistungsvertrag/Anlagenbau; Düsseldorf), Dr. Holger Schmitz (Regulierungsrecht), Christof Federwisch (Energierecht; Frankfurt), Dr. Olav Wagner (Vergaberecht/Compliance), Prof. Dr. Ulrich Michel (IP/IT), Dr. Ralph Nack (Patentrecht; München), Dr. Thomas Lambrich (Arbeitsrecht), Dr. Kathrin Westermann (Kartellrecht); Associates: Katrin Andrä, Alexander Wulff, Dr. Andrea Petsch (alle Corporate/M&A), Dr. Benjamin Bajon, Dr. Andreas Bareiß (beide IP/IT), Sonja Beier (Bauleistungsvertrag/Anlagenbau; Düsseldorf), Dr. Jan Dinter (Energierecht; Frankfurt), Lioba Grünberg (Arbeitsrecht), Katharina Pehle (Patentrecht; München), Dr. Fabian Raddatz (Vergaberecht/Compliance)
Werksmans Attorneys (Südafrika)
WKB Wiercinski Kwiecinski Baehr (Warschau)
Zepos & Yannopoulos (Athen)

Berater Hitachi
Mori Hamada & Matsumoto (Tokio)
Inhouse
(Duisburg): Kerstin Weber, Peter Grey

HIntergrund: Als Mitsubishi Anfang des Jahres ein Joint Venture mit Energienetzbetreiber Tennet einging, vertraute der Konzern Hogan Lovells (mehr…). Nun setzte Mitsubishi erstmals auf Noerr, die im Bereich regulierter Industrien regelmäßig mit Herbert Smith zusammenarbeitet. Die Büroeröfnung von Herbert Smith in Deutschland (mehr…) hat diese Beziehung offenbar nicht getrübt. Herbert Smith hatte hier gemeinsam mit der japanischen Kanzlei Nishimura & Asahi, die Lex Mundi-Partnerin von Noerr ist, die weltweite Federführung inne. (Ulrike Barth)

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