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25.11.2013

Kooperation bei Strombrückenbau: Linklaters berät Tennet, TransnetBW setzt auf Redeker

Die Übertragungsnetzbetreiber Tennet und TransnetBW bauen gemeinsam eine 800 Kilometer lange Gleichstromverbindung. Sie führt von Schleswig-Holstein in die verbrauchsstarken Regionen Bayern und Baden-Württemberg. Die Kosten für das Vorhaben namens Sued.Link liegen im niedrigen einstelligen Milliardenbereich.

Olaf Reidt

Olaf Reidt

Die Trasse ist eine von vier geplanten Höchstspannungsverbindungen von Nord- nach Süddeutschland. Ab 2022 soll der regenerative Windstrom über die längste Strombrücke Deutschlands fließen. Dabei ist das Projekt in zwei Vorhaben unterteilt. Eine Leitung führt von Wilster bei Hamburg nach Grafenrheinfeld nahe Schweinfurt, eine weitere Leitung verbindet Brunsbüttel und Großgartach in Baden-Württemberg. Beide sind Teil des Bundesbedarfsplangesetzes, das die Grundlage für den bundesweiten Netzausbauplan zur Energiewende bildet. 

Berater TransnetBW
Redeker Sellner Dahs (Berlin): Prof. Dr. Olaf Reidt, Dr. Gernot Schiller
Inhouse
(Stuttgart): Dr. Henning Buschbaum (Federführung; Öffentliches Recht/Vergabe-/Vertragsrecht), Hanno Grimm (Energie-/Gesellschaftsrecht)

Markus Appel

Markus Appel

Berater Tennet
Linklaters (Berlin): Dr. Markus Appel
Inhouse (Bayreuth): Dr. Christian Schneller (Leiter Netzausbau Onshore), Dr. Anne Hamm

Hintergrund: Schon häufig hat Redeker EnBW und ihre Tochtergesellschaften beraten. Auch beim sogenannten Ultranet vertraut die EnBW-Tochter TransnetBW auf das Redeker-Team um Reidt. Die geplante Gleichstromhöchstspannungsleitung führt von Meerbusch-Osterath in das baden-württembergische Philippsburg.

Linklaters-Counsel Appel hat mit dem Sued.Link-Mandat Tennet als neue Mandantin gewonnen. Die Kanzlei berät auch andere Übertragungsnetzbetreiber – beispielsweise 50Hertz zum Netzausbau. Appel kam 2010 von Freshfields Bruckhaus Deringer in die Praxisgruppe Öffentliches Recht um Linklaters-Partner Dr. Jan Endler (mehr..) und treibt seither den Ausbau des klassischen Umwelt-und Planungsrechts voran. (Laura Lotz)

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