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21.01.2014

Expansion in der Schweiz: Kellerhals und Ashurst beraten Alno bei Zukauf

Der Küchenhersteller Alno übernimmt die Küchensparte des Schweizer Konzerns AFG Arbonia Forster. Zum Schweizer Marktführer AFG Küchen gehören die Marken Piatti und Forster Schweizer Stahlküchen.

Christian Witschi

Christian Witschi

Der Holz- und Stahlküchenhersteller AFG hat rund 500 Mitarbeiter und einen starken Vertrieb in der Schweiz. 2013 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von rund 140 Millionen Euro. Die Eigenständigkeit und der Schweizer Charakter von AFG sollen erhalten bleiben.

Alno rechnet mit Synergiepotenzialen von voraussichtlich 15 bis 20 Millionen Euro ab 2015. Im vergangenen Jahr setzte der baden-württembergische Küchenhersteller mit rund 1.800 Mitarbeitern knapp 450 Millionen Euro um.

Berater Alno
Kellerhals (Bern): Christian Witschi (Federführung)
Ashurst (Frankfurt): Dr. Gerrit Clasen (Corporate; Frankfurt), Ute Zinsmeister (Kartellrecht; München); Associates: Dr. Philip Cavaillès (Corporate; Frankfurt), Maria Held (Kartellrecht; München)
Inhouse Recht (Pfullendorf): Katharina Günther – aus dem Markt bekannt

Berater AFG Arbonia Forster
Baker & McKenzie (Zürich): Dr. Alexander Fischer, Dr. Martin Furrer

Hintergrund: Alno greift seit Jahren auf Ashurst zurück. Unter anderem betreute die Kanzlei die Restrukturierung von Alno 2012 (mehr…) und in der Folge auch eine Kapitalerhöhungen sowie eine Anleiheemission. Dabei war neben den Frankfurter Partnern Matthias von Oppen und Reinhard Eyring immer wieder der Counsel Clasen zu sehen. Nun unterstützte er gemeinsam mit einem Associate die Schweizer Kanzlei Kellerhals, die federführend für Alno tätig war. Kellerhals kam über eine Empfehlung ins Mandat.

AFG Arbonia Forster hat bei Transaktionen in der Vergangenheit regelmäßig die Schweizer Kanzlei Bratschi Wiederkehr & Buob hinzugezogen. Hier kam indes das Züricher Büro von Baker zum Einsatz. Die Kanzlei ist in der Schweiz auch in Genf vertreten und häufig bei Schweizer Deals mit internationalem Bezug zu sehen.

So betreute Baker etwa die Schweizer Investmentgesellschaft CGS Management Giesinger Gloor Lanz beim Verkauf der Schöttli-Gruppe nach Kanada (mehr…). Zudem beriet das Züricher Büro die Gesellschafter der Schweizer Unternehmensberatung Lodestone, als diese das Unternehmen an den indischen IT-Dienstleister Infosys veräußerten (mehr…). (Parissa Kerkhoff)

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