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11.03.2014

Wurstsnacks: McDermott berät Jack Link’s bei Kauf von Bifi

Der niederländisch-britische Mischkonzern Unilever hat sich von seinem Geschäft mit Wurstsnacks getrennt. Das US-Lebensmittelunternehmen Jack Link’s will die Sparte übernehmen, zu der neben der Geschäftseinheit Peperami die Minisalami-Marke Bifi gehört. Der Umsatz der Sparte dürfte sich laut ‚Lebensmittelzeitung‘ auf rund 80 Millionen Euro belaufen.

Sebastian von Lossow

Sebastian von Lossow

Der Deal umfasst die deutsche Produktionsstätte im bayrischen Ansbach und Geschäftsbereiche in den Benelux-Ländern, Österreich sowie der Schweiz. Jack Link’s vertreibt Fleischsnacks in 40 Ländern, in Deutschland sind die US-Amerikaner mit dem Trockenfleisch ‚Beef Jerky‘ aktiv.

Berater Jack Link’s
McDermott Will & Emery: Stan Meadows, Scott Williams (beide Chicago), Mark Crofskey (London; alle Gesellschaftsrecht), Sebastian von Lossow (Gesellschaftsrecht; Düsseldorf), Michael Boykins (Finanzrecht; Chicago), Volker Teigelkötter (Arbeitsrecht), Dr. Ulrich Flege (Immobilienrecht; beide Düsseldorf), Barry Quirke (Internationales Steuerrecht; Chicago), Matthew Herrington (London), Dr. Kian Tauser (beide Steuern; München), Joseph Winterscheid (Wettbewerbsrecht; Washington), Rohan Massey (IP; London); Associates: Lawrence Grabau (London), Dr. Christine Gömöry (beide Gesellschaftsrecht), Bettina Holzberger (Arbeitsrecht; beide Düsseldorf)

Berater Unilever
Mayer Brown (London): Andy Stewart (Federführung; Corporate & Securities), Dr. Jürgen Streng (Immobilienrecht; Düsseldorf), Dr. Nicolas Rößler, Björn Vollmuth (beide Arbeitsrecht), Dr. Ulrich Worm (IP; alle Frankfurt), James Hill (Steuern), Michael Hutchinson (Umweltrecht), Gillian Sproul, Merlie Calvert (beide Kartell-/Wettbewerbsrecht); Associates: Dominic Palmer (Corporate & Securities), Gary Bownes, Iain Roberts, Caroline Brennan (alle Immobilienrecht)

Hintergrund: Für McDermott war es das erste Mandat in Deutschland, das sie für Jack Link’s betreut haben. Der Kontakt kam über die Chicagoer Partner Meadows und Williams zustande. Für Steuerfragen zog Jack Link’s die US-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft McGladrey hinzu.

Mayer Brown war nicht das erste Mal für Unilever tätig. 2012 beriet die Kanzlei den Risikokapitalarm Unilever Ventures, als er seinen Anteil am Chemieunternehmen Rahu Catalytics veräußerte. Der damals federführende Partner Mark Walker ist allerdings im Januar in London zu Field Fisher Waterhouse gewechselt. Für Mayer Brown hatte er viele Jahre in Frankfurt gearbeitet, bis er 2011 in das Londoner Büro übersiedelte. (Parissa Kerkhoff)

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