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23.04.2014

Einkaufszentrum: Allianz-Tochter kauft mit Clifford Düsseldorfer Kö-Galerie ein

Die Immobilientochter des Versicherungskonzerns Allianz hat für 300 Millionen Euro das Düsseldorfer Einkaufszentrum ‚Kö-Galerie‘ erworben. Verkäufer waren der US-Investor Blackstone, der 88 Prozent hielt, und der Hamburger Einkaufscenter-Betreiber ECE, der die Einkaufsmeile weiterhin managen wird.

Christian Keilich

Zur Kö-Galerie gehören 20.000 Quadratmeter Verkaufsfläche, auf der sich 90 Geschäfte über drei Etagen verteilen, sowie ein Bürokomplex von 30.000 Quadratmeter auf sieben Etagen darüber.

Zum Bestand der Allianz Real Estate gehörten hierzulande schon Einkaufszentren wie die Hamburger Europa-Passage und die Skyline-Plaza in Frankfurt sowie Einkaufsmeilen in Paris, Rom und Budapest. Bis 2016 soll der Anteil der Einzelhandelsobjekte im Portfolio der Allianz-Immobilientochter von derzeit 15 auf 30 Prozent steigen.

Berater Allianz Real Estate
Clifford Chance (Frankfurt): Dr. Christian Keilich (Federführung; Immobilienrecht), Thorsten Sauerhering (Steuern), Marc Besen (Kartellrecht; Düsseldorf), Dr. Anette Gärtner (Litigation; München); Associates: Dr. Jens Beynio, Henning Aufderhaar, Markus Böhn, Dr. Philipp Stoecker, Bernd Friebus, Holger Pollmann (alle Immobilienrecht), Miriam Kammer (Kartellrecht; Düsseldorf), Mathias Klement (Litigation; München)
Inhouse Recht (Stuttgart): Petra Schmutzer, Dr. Markus Trotter-Melitz – aus dem Markt bekannt

Berater Blackstone/ECE
Inhouse Recht (ECE; Hamburg): Joachim Kämpf – aus dem Markt bekannt
White & Case: Dr. Stefan Feuerriegel (Hamburg), Endrik Lettau (Frankfurt; beide Immobilienrecht) – aus dem Markt bekannt
P+P Pöllath + Partners (Berlin): Dr. Hardy Fischer, Sören Reckwardt (beide Steuerrecht) – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Allianz Real Estate streut die Vergabe ihrer Transaktionsmandate recht breit. Beim Kauf einer Einkaufsmeile in Helsinki setzte der Investor Anfang des Jahres auf Berwin Leighton Paisner, ebenso beim Kauf des Frankfurter Bürohauses Skyper vor rund einem Jahr. Beteiligungen an Einkaufszentren in Österreich, Slowenien und Italien begleiteten wiederum Kanzleien aus dem DLA Piper-Verbund. Auch Clifford stand der Allianz-Immobilientochter häufiger zur Seite, etwa beim Investment in die Frankfurter Skyline-Plaza sowie in das polnische Einkaufszentrum Silesia City Center.

White & Case verfügt seit vielen Jahren über gute Beziehungen zum Hamburger Immobilienbetreiber ECE. Insbesondere das Hamburger Büro der Kanzlei begleitete ECE schon bei diversen Transaktionen, so etwa bei den Verkäufen der damals noch im Bau befindlichen Skyline-Plaza in Frankfurt sowie der Hamburger Meile und beim Kauf der City-Passage in Bielefeld. Bei letzterer Transaktion arbeitete White & Case wie heute mit P+P Pöllath + Partner zusammen, damals allerdings mit einem Frankfurter Team der Kanzlei. (René Bender)

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