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16.04.2014

USA: Deutscher Börsenneuling Voxeljet erhöht Kapital mit Dechert-Hilfe

Knapp ein halbes Jahr nach seinem viel beachteten Börsengang an der New Yorker Börse hat der bayrische 3D-Druckerhersteller Voxeljet sich weiteres frisches Kapital besorgt. Nach knapp 100 Millionen US-Dollar beim IPO erlöste Voxeljet nun rund 41 Millionen US-Dollar per Kapitalerhöhung. Rund 25 Prozent der neuen Papiere kamen von Altaktionären, größtenteils dem Management sowie von Beteiligungsfonds.

Berthold Hummel

Das Unternehmen plant, sein erstes Werk in den USA zu bauen. Die begleitenden Banken waren mit der Citigroup und Piper Jaffray dieselben wie beim Börsenstart. Erst kürzlich ist die Verkaufssperre für Altaktionäre ausgelaufen, die zum IPO vereinbart wurde.

Berater Voxeljet/Altaktionäre
Dechert: Berthold Hummel (München), David Rosenthal (New York; beide Federführung IPO), Dr. Katja Heuterkes (Federführung Altaktionäre-Beratung), Hans Stamm (Steuern), Derick Kauffman (Corporate; Philadelphia), Daniel Dunn, Joshua Milgrim (beide Steuern) Thomas Raisky (IP); Associates: Kenneth Wang (alle New York), Carina Klaes-Staudt (beide Steuern), Christian Böhme, Dr. Karl von Rumohr (beide Gesellschaftsrecht), Robert Williams (Finanzierung), James Hipolit, Allie Misner (beide Corporate; beide Philadelphia)

Berater Banken
Paul Hastings: William Schwitter (New York), Dr. Karl Balz (beide Federführung; Corporate/Kapitalmarktrecht), Dr. Christopher Wolff, Dr. Regina Engelstädter, Dr. Ali Sahin (alle Corporate), Uwe Halbig (Steuern; alle Frankfurt); Associate: Shezahd Siddiqui (New York; Federführung; Corporate/Kapitalmarktrecht)

Hintergrund: Die Berater waren fast identisch mit denen beim IPO. Damals hatte Dechert nach einem Pitch sein erstes Mandat an der Seite von Voxeljet gefeiert. Kontakte zur heutigen Voxeljet-Führung bestehen allerdings schon länger. So kennt Dechert-Partner Hummel den Voxeljet-CFO Rudi Franz noch aus gemeinsamen Zeiten beim Investor 3i.

Wie schon beim IPO begleitete die Kanzlei sowohl das Unternehmen selbst als auch die abgebenden Altaktionäre. Nicht mehr mit von der Partie bei Dechert war der Finanzierungspartner Dr. Michael Meissner. Er hat die Kanzlei inzwischen mit bislang unbekanntem Ziel verlassen.

Paul Hastings begleitet die Investmentbank Piper Jaffray vor allem durch ihr New Yorker Büro regelmäßig. (René Bender)

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