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25.06.2014

Rolls-Royce-Sparte: Siemens erweitert Gasturbinengeschäft mit Inhouse-Hilfe

Siemens hat das Gasturbinen- und Kompressorengeschäft des britischen Unternehmens Rolls-Royce Energy erworben. Mit der Übernahme der kleinen und mittleren Gasturbinen (bis 66 Megawatt) erweitert Siemens sein Produktportfolio. Der Kaufpreis betrug rund 950 Millionen Euro.

Anton Steiger

Anton Steiger

Außerdem vereinbarten beide Unternehmen eine Technologiepartnerschaft, durch die Siemens Zugang zu den von Rolls-Royce entwickelten Gasturbinen (bis 85 Megawatt) hat. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen wird mit einem Abschluss des Geschäfts Ende 2014 gerechnet. Die 2.400 Mitarbeiter des Gasturbinengeschäfts von Rolls-Royce erwirtschafteten im vergangenen Jahr rund eine Milliarde Euro.

Berater Siemens
Inhouse Recht (Erlangen): Anton Steiger, Dr. Christian Zentner, Dr. Christopher Strehle, Dr. Max Koebke, Dr. Alexander Schiel, Annette Kraus (alle M&A), Dr. Tatiana Levina, Jennifer Schiffrin (IP), Jörn Eickhoff, Dr. Gordon Christian (Kartellrecht), Dr. Jens Paul (Grundstücks-/Umweltrecht)
Linklaters: Nick Rees, Iain Wagstaff (beide London), Dr. Rainer Traugott, Dr. Timo Engelhardt (beide München; alle Corporate), Ben Carroll (Dispute Resolution; London), Dr. Konrad Berger (Technologie/Medien); Associates: Dr. Florian Harder (München), Hanno Witt (alle München), Derek Tong (London; alle Corporate)

Berater Rolls-Royce Energy
Freshfields Bruckhaus Deringer (London): Jennifer Bethlehem – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Linklaters ist neben anderen Kanzleien immer wieder aufseiten von Siemens zu sehen, zum Beispiel bei einem Joint Venture mit Mitsubishi oder Ende 2012 beim Kauf der Bahnautomatisierungssparte von Invensys. Allerdings ist der Konzern bekannt dafür, auch hochkomplexe Projekte entweder komplett intern zu bearbeiten, oder wie hier eine federführende Rolle zu übernehmen, so kürzlich bei einem Liefervertrag für den niederländischen Windpark Gemini. (Catrin Behlau)

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